Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung

Forschungsprojekt: Netzwerk Daseinsvorsorge 2. Runde

Projektsteckbrief

  • Status Laufend
  • Start Oktober 2020
  • Programm MORO

Dieses Vorhaben soll das im November 2018 gegründete Netzwerk Daseinsvorsorge in seinen Funktionen als Kompetenz-, Lern- und Transfernetzwerk stabilisieren. Es soll das Netzwerk als Praxispartner für Wissenschaft und Forschung sowie als Sprachrohr von ländlich geprägten Räumen stärken und in die Eigenständigkeit begleiten. Dafür sucht das Projektteam nach geeigneten Organisations- und Finanzierungsmodelle. Es entwickelt Formate weiter, um die Arbeit in den Netzwerkregionen und den Erfahrungsaustausch zwischen diesen zu stärken. Zudem soll das Vorhaben neue Mitglieder für das Netzwerk und seine Planungs- und Handlungsphilosophie anziehen.

Ausgangslage

Das Netzwerk Daseinsvorsorge hat sich am 27. November 2018 im BMI in Berlin gegründet. Im Netzwerk arbeiten aktuell 23 Netzwerkregionen zusammen, die sich vor allem aus der Gruppe der seinerzeitigen ArD-Modellregionen und den Vorläuferregionen speisen.

Das Netzwerk Daseinsvorsorge fühlt sich den Zielen und Grundsätzen der Raumordnung verpflichtet, insbesondere der Leitvorstellung zur Sicherung gleichwertiger Lebensverhältnisse in den Teilräumen (§ 1 Abs. 2 ROG) sowie dem Grundsatz der nachhaltigen Sicherung der Daseinsvorsorge (§ 2 Abs. 2 Nr. 1 ROG). Es versteht sich dementsprechend als Kompetenznetzwerk und Praxisschmiede für die strategische Planung und Umsetzung von Angeboten der Daseinsvorsorge und ist offen für neue Mitglieder. Der Schwerpunkt der Netzwerkarbeit liegt auf Wissenstransfer und gegenseitigem Erfahrungsaustausch. Die Netzwerkmitglieder sollen vor allem voneinander lernen, von anderen lernen und sich gegenseitig stärken. Leitend sind hohe Qualitätsstandards bei der strategischen Planung und Umsetzung von Projekten der Daseinsvorsorge und deren Übertragbarkeit auf andere Regionen.

Die Erfahrungen der 1. Projektphase des Netzwerkes Daseinsvorsorge deuten darauf hin, dass sich der Ansatz der "Regionalstrategie Daseinsvorsorge" in den Regionen ohne externe Hilfsangebote nur schwer verstetigen lässt. Die 2. Projektphase soll nun vor allem mehr Klarheit darüber schaffen, ob und wie sich dieses Netzwerk langfristig aufstellen und unterstützen lässt. Die unter Handlungsdruck stehenden, oftmals strukturschwachen Regionen sollten in der Lage sein, den wichtigen Handlungsansatz der Regionalstrategie Daseinsvorsorge weiter erfolgreich anzuwenden und fortzuentwickeln.

Ziel

Die Ziele des MORO "Netzwerk Daseinsvorsorge 2. Runde" liegen darin,

  1. das Netzwerk Daseinsvorsorge zu stabilisieren und ihm Eigenständigkeit zu geben,
  2. dafür geeignete Organisations- und Finanzierungsmodelle zu finden,
  3. neue Mitglieder für das Netzwerk und seine Planungs- und Handlungsphilosophie zu werben und
  4. Formate weiterzuentwickeln, um die Arbeit in den Netzwerkregionen und den Erfahrungsaustausch zwischen diesen zu stärken.

Eine Forschungsassistenz unterstützt das Netzwerk.

Weitere Informationen
Internetseite zum Netzwerk Daseinsvorsorge: www.regionale-daseinsvorsorge.de

Auftragnehmer

  • Universität Bremen
    Institut Arbeit und Wirtschaft (iaw)
    Dr. Guido Nischwitz

    E-Mail: gnischwitz@uni-bremen.de

  • Hochschule Neubrandenburg
    Institut für kooperative Regionalplanung Planungsrecht/Baurecht
    Brodaer Straße 2, 17033 Neubrandenburg
    Prof. Dr. Peter Dehne / Johann Kaether

    Telefon: +49 395 5693 4703
    Fax: +49 395 5693-7 74703
    E-Mail: daseinsvorsorge@hs-nb.de

  • Institut für Raum und Energie
    Teike Scheepmaker

    E-Mail: scheepmaker@raum-energie.de

Kontakt

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