Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung

Forschungsprojekt: Evaluierung und konzeptionelle Weiterentwicklung des Schätzansatzes zur formalen und effektiven Inzidenz raumwirksamer Bundesmittel

Projektsteckbrief

Das Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung (FÖV) und die Prognos AG haben im August 2007 einen flächendeckenden Ansatz zur Ermittlung der formalen und effektiven Inzidenz von Bundesmitteln vorgelegt. Die Ergebnisse der damaligen Studie werden nun unter verschiedenen Aspekten von GEFRA (Gesellschaft für Finanz- und Regionalanalysen GbR, Münster) evaluiert.
Projektlaufzeit: Januar 2009 - Juli 2011

Ausgangslage

Die Ergebnisse des Projektes von FÖV und Prognos AG stellen den ersten für alle bundesdeutschen Raumordnungsregionen entwickelten Schätzansatz dar. Aufgrund der grundlegenden politischen Bedeutung der Schätzergebnisse für die Raumordnungs-, Finanz- und Regionalpolitik des Bundes werden diese bisherigen Ergebnisse von GEFRA (Gesellschaft für Finanz- und Regionalanalysen GbR, Münster) unter verschiedenen Aspekten evaluiert. Außerdem werden die unterstellten Wirkungsketten und Annahmen konzeptionell weiterentwickelt.

Zielsetzung

Im Rahmen des Projektes werden die Ergebnisse der 2007 abgeschlossenen Studie "Die formale und effektive Inzidenz von Bundesmitteln" unter verschiedenen – auch unter neuen – Aspekten evaluiert und der zugrunde liegende Schätzansatz mit seinen Annahmen und Wirkungsketten zur Ermittlung regionaler Verbleibsquoten und der effektiven Inzidenz konzeptionell weiterentwickelt. Das Projekt konzentriert sich auf die wirtschaftlichen Effekte in der Erstellungsphase raumwirksamer Mittel. Die Effekte aus der Nutzungsphase dauerhaft geschaffener Infrastruktur- und Produktionskapazitäten bleiben ausgeklammert, da diese bei gleichem Mitteleinsatz je nach Region aufgrund spezifischer Standortbedingungen unterschiedlich sind und nur im Rahmen von Fallstudien ermittelt werden können.

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