Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung

Forschungsprojekt: Evaluierung und konzeptionelle Weiterentwicklung des Schätzansatzes zur formalen und effektiven Inzidenz raumwirksamer Bundesmittel

Konzept

Das Projekt knüpft an die im Jahr 2007 abgeschlossene Studie "Die formale und effektive Inzidenz von Bundesmitteln" an. Die Ergebnisse des Projektes bilden eine wichtige Grundlage für eine flächendeckende Darstellung der raumwirksamen Bundesmittel und stellen den ersten für alle bundesdeutschen Raumordnungsregionen entwickelten Ansatz zur Schätzung effektiver Inzidenzen dar. Im Mittelpunkt steht die Schätzung

  • regionaler Verbleibsquoten (Wieviel der einer Region formal zugeflossenen raumwirksamen Mittel werden unmittelbar in der Region wirksam?)
  • und der effektiven Inzidenz (regionaler Verbleib zuzüglich überregional wirksamer Nachfrage).

Vor diesem Hintergrund sind folgende Arbeitsschritte vorgesehen:

  • Überprüfung der formalen Inzidenz raumwirksamer Bundesmittel auf Ebene der Raumordnungsregionen
  • Überprüfung und konzeptionelle Weiterentwicklung des Vorgehens zur Schätzung der intraregionalen Lieferquoten
  • Überprüfung der zugrundeliegenden Wirkungsketten für die Schätzung der effektiven Inzidenz, differenziert nach raumwirksamen Mitteln. Bei der Evaluierung sind wiederum die Ergebnisse vorliegender Fallstudien zu den regionalen Effekten raumwirksamer Mittel zu berücksichtigen
  • Überprüfung der Annahme der Distanzunabhängigkeit der überregional wirksamen Nachfrage und konzeptionelle Weiterentwicklung des Schätzansatzes unter Berücksichtigung der Distanzabhängigkeit
  • Inhaltliche und organisatorische Vorbereitung sowie Durchführung eines Workshops mit ausgewählten Experten zur Überprüfung der Projektergebnisse.

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