Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung

Forschungsprojekt: Weiterentwicklung und Aktualisierung des Schätzansatzes zur formalen und effektiven Inzidenz raumwirksamer Bundesmittel

Projektsteckbrief

Das Projekt diente dazu, die inhaltlichen und methodischen Vorschläge aus der im Juni 2011 abgeschlossenen Evaluierungsstudie zur Inzidenz raumwirksamer Bundesmittel in den vorliegenden Schätzansatz konzeptionell einzupflegen. Gleichzeitig war eine Aktualisierung des Schätzansatzes notwendig, da inzwischen die Raumordnungsregionen, die die regionale Analyseeinheit für die Berechnungen zur formalen und effektiven Inzidenz bilden, neu abgegrenzt wurden.
Projektlaufzeit: Juli 2009 - Juni 2011

Ausgangslage

Das Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung (FÖV) und die Prognos AG haben im August 2007 den Endbericht zum Projekt "Die formale und effektive Inzidenz von Bundesmitteln" vorgelegt. Die Ergebnisse des Projektes bilden eine wichtige Grundlage für eine flächendeckende Darstellung raumwirksamer Bundesmittel und stellen den ersten für alle bundesdeutschen Raumordnungsregionen entwickelten Schätzansatz dar. Dieser Schätzansatz ist integraler Bestandteil eines GIA-Tools (Geo-Inzidenzanalyse-Tool), das die Möglichkeit bietet, für einzelne raumwirksame Mittel die formale und effektive Inzidenz auf Ebene der Raumordnungsregionen abzufragen. Infolge der grundlegenden politischen Bedeutung der Schätzergebnisse für die Raumordnungs-, Finanz- und Regionalpolitik des Bundes wurde der Schätzansatz von GEFRA (Gesellschaft für Finanz- und Regionalanalysen GbR) in einem bis Juni 2011 laufenden Projekt evaluiert und die Wirkungsketten und Annahmen konzeptionell weiterentwickelt.

Zielsetzung

Das Projekt dient dazu, die inhaltlichen und methodischen Vorschläge aus der Evaluierungsstudie von GEFRA in das GIA-Tool konzeptionell einzupflegen.

Das Projekt wurde durchgeführt von Luttum & Tappert DV-Beratung, Bonn.

Kontakt

Diese Seite