Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung

Forschungsprojekt: Städtebauförderung und Doppik – Eine neue Grundlage für den zielgerichteten Einsatz von Fördermitteln

Projektsteckbrief

Die Doppik kann Kommunen mit wichtigen Steuerungsinformationen für den zielgerichteten Einsatz der Städtebauförderung versorgen. Auch für die zukünftige Ausgestaltung der einzelnen Teilprogramme kann das neue kommunale Rechnungswesen wichtige Hinweise liefern. Das Forschungsvorhaben hat Probleme in der praktischen Umsetzung identifiziert und praxisbezogene Handlungsvorschläge zur Behandlung von Städtebaufördermitteln im Rahmen der Doppik erarbeitet.
Projektlaufzeit: November 2010 - Oktober 2011

Die Städte und Gemeinden stehen mit der Umstellung auf die Doppik vor einer großen Herausforderung. Die neue Form des Rechnungswesens verändert das über lange Zeit geübte und traditionell stark verankerte öffentliche Rechnungswesen in seinem Grundansatz. Auch nach der erfolgten Umstellung sind für die Kommunen viele Fragen zu klären, die sich erst aus der täglichen Arbeit mit dem neuen Instrument ergeben. Vor allem die erfolgreiche Nutzung der sich aus der Doppik ergebenden Potenziale für die Verwaltungssteuerung setzt Erfahrung und den Aufbau von methodischem Know-how voraus.

Der Blick auf Effizienz und Effektivität des Verwaltungshandelns ist dabei wichtiger denn je. Im Forschungsprojekt ging es deshalb darum,

  • den Regelungsstand zur Einführung der Doppik bei den Kommunen mit Blick auf die Durchführung der Städtebauförderung zu untersuchen,
  • Unterschiede in den Länderkonzepten herauszuarbeiten und die jeweiligen Auswirkungen zu analyisieren,
  • Probleme in der praktischen Umsetzung zu identifizieren,
  • Handlungsvorschläge zur Behandlung von Städtebaufördermitteln im Rahmen der Doppik zu formulieren
  • Vorschläge zu erarbeiten, wie Rahmenbedingungen bzw. Regelungen der Städtebauförderung die Doppik stärker berücksichtigen können.

Auftragnehmer des Forschungsprojekts was das Deutsche Institut für Urbanistik.

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