Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung

Forschungsprojekt: Verbesserung der Mobilität in ländlichen Räumen zur Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse (MogLeb)

Wettbewerb

Wettbewerb für erfolgreich umgesetzte Mobilitätsprojekte – „Gemeinsam erfolgreich. Mobil in ländlichen Räumen“

Erfolgreich umgesetzte kooperative Projekte in ländlichen Räumen gesucht!

Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) führt im Auftrag des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI) im Rahmen des Programms „Region gestalten“ den Wettbewerb „Gemeinsam erfolgreich. Mobil in ländlichen Räumen“ durch.

Mit dem Wettbewerb sollen bereits erfolgreich umgesetzte kooperative Projekte in ländlichen Räumen identifiziert werden, um das besondere Engagement sowie Ideenreichtum zu würdigen und die Projektidee einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Die Vernetzung untereinander und Zusammenschlüsse von verschiedenen Akteuren auf kommunaler Ebene, auch über kommunale Grenzen hinweg, fördern Synergien, Innovationen und vergrößern den Handlungsspielraum. Für die Verbesserung des Mobilitätsangebotes vor Ort kann dies maßgeblich zum Erfolg beitragen.

Mobilität ist Voraussetzung, um am gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Leben teilzunehmen. Sie befähigt dazu, die individuellen räumlichen Ziele wie zum Beispiel Arbeitsplätze, Bildungs-, Freizeit-, Versorgungseinrichtungen, zu erreichen und bestimmt damit wesentlich die Lebensqualität jedes Einzelnen. Für Unternehmen ist sie ein zentraler Standortfaktor und damit maßgeblich für die wirtschaftliche Entwicklung einer Region.

In vielen ländlichen Räumen kann aufgrund disperser Siedlungsstrukturen und einer damit einhergehenden geringen Nachfrage kein flächendeckendes ÖPNV-Angebot bereitgestellt werden. Es besteht oft eine große Abhängigkeit vom Pkw. Flexible Mobilitätsangebote sind in ländlichen Räumen daher besonders wichtig und ein wertvoller Beitrag zur Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse. Mobilitätslösungen müssen sich an den Bedürfnissen der Menschen vor Ort orientieren und eine attraktive Alternative zum eigenen Pkw schaffen.

Der Wettbewerb richtet sich an Zusammenschlüsse von verschiedenen Akteuren bzw. Kooperationen (bestehende oder neu formierte Kooperationen sowie interkommunale Kooperationen), deren Projekte zu einer Verbesserung der Mobilität in ländlichen Räumen in Deutschland beigetragen haben.

Kartografische Darstellung der Kreise und kreisfreien Städte die als ländliche Räume typisiert werden und damit zum Wettbewerb zugelassen sind. Karte Gebietskulisse der ländlichen Räume in Deutschland

Die Bewerbungsfrist zur Einreichung der Projektskizzen endete am 31. Mai 2021. Wir bedanken uns für das große Interesse und die zahlreich eingegangenen Bewerbungen. Die Skizzeneinreicher haben bereits eine Empfangsbestätigung und Informationen zum weiteren Ablauf des Wettbewerbes erhalten.

Nachfolgend erfahren Sie mehr zum weiteren Ablauf des Wettbewerbs:

1. Stufe
Nach formaler Prüfung werden die eingereichten Projektskizzen im Juli 2021 durch eine Jury bewertet. Die Bewertung erfolgt anhand eines Punktesystems und einer Bewertungsmatrix.

Hierauf folgt die Auswahl der 20 besten erfolgreich umgesetzten Projekte anhand der vergebenen Punktezahl. Alle Skizzeneinreicher werden im August 2021 darüber informiert, ob sie im Rahmen des Wettbewerbes ausgewählt worden sind oder nicht.

2. Stufe
Die anhand der Projektskizzen ausgewählten 20 Skizzeneinreicher werden voraussichtlich in der ersten Augusthälfte 2021 zur Einreichung der ausführlichen Projektdokumentationen aufgefordert.

Die Gewinner der Auswahl werden aufgefordert, ihr Projekt genauer vorzustellen und eine anschauliche Beschreibung mit Kurzzusammenfassung der Ziele und des Lösungsweges sowie der Wirkungen und des Nutzens in einer detaillierten Projektdokumentation inkl. der Darstellung der Arbeits- und Projektphasen zu erstellen. Herausgestellt werden sollen auch kritische Faktoren zur erfolgreichen Umsetzung und Herausforderungen während der Umsetzung. Diese Projektdokumentation ist möglichst öffentlichkeitswirksam zu gestalten und kann z. B. durch Broschüren, Poster, Fotostrecken, Kurzfilme etc. ergänzt werden. Die Einreichung der ausführlichen Projektdokumentationen erfolgt bis zum 15. September 2021.

Unter den ausgewählten Projekten werden zusätzlich die drei besten Projekte mit den höchsten Punktezahlen ausgelobt, deren Projekt in einem jeweils ca. 2-minütigen Kurzfilm präsentiert werden soll. Die endgültige Entscheidung zu den drei Erstplatzierten und der damit verbundenen Produktion eines Kurzfilmes erfolgt nachdem die ausführlichen Projektdokumentationen eingereicht worden sind, spätestens aber nach Ablauf der Einreichungsfrist zum 15. September 2021.

Die ausgewählten Projekte werden im Rahmen einer (voraussichtlich digital stattfindenden) Abschlussveranstaltung des Wettbewerbes im Oktober 2021 vorgestellt und ausgezeichnet.

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