Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung

Forschungsprojekt: Zuwanderung – Konsequenzen für die Städtebauförderung

Projektsteckbrief

  • Status Laufend
  • Start September 2016

Die hohe Zuwanderung aus dem Ausland führt zu einem Anstieg und vermutlich auch zu einer veränderten räumlichen Verteilung der Bevölkerung. Im Mittelpunkt des Forschungsvorhabens stehen die mit den Wanderungsbewegungen verbundenen Herausforderungen für die Stadtentwicklung im Allgemeinen und für die Städtebauförderung im Besonderen, denen die Städte und Gemeinden gegenüberstehen. Betrachtet werden die Zuwanderungen von Geflüchteten und aus Südosteuropa.

Projektstart: September 2016

Ausgangslage

Seit einigen Jahren zeichnet sich bundesweit ein grundlegender Wandel im Wanderungsgeschehen ab. Seit etwa 2005 verändern sich zum einen die Muster der Wanderungen innerhalb Deutschlands. Während in einigen Städten die Zahl der Einwohner in den letzten Jahren deutlich gestiegen ist, ist sie in vielen ländlichen Regionen und deren Städten gesunken. Darüber hinaus führt die sehr hohe Auslandszuwanderung aufgrund der hohen Zahl an nach Deutschland kommenden Asylsuchenden sowie die Zuwanderung aus den osteuropäischen EU-Beitrittsländern und EU-Krisenstaaten zu einer Veränderung des Wanderungsniveaus insgesamt und des (kleinräumigen) Wanderungsgeschehens in Deutschland.

Das Forschungsprojekt gehört zur Forschungsinitiative Integration vor Ort leben. Neben diesem Projekt gehören hierzu die beiden Projekte:

  • Integration von Zuwanderern – Herausforderungen für die Stadtentwicklung
  • Integration von Flüchtlingen in den regulären Wohnungsmarkt


Ziel

Vor diesem Hintergrund ist es Ziel der Studie, die Herausforderungen und Bedarfe für die künftige Stadtentwicklung zu identifizieren und daraus den Handlungsbedarf für die Städtebauförderung bzw. die einzelnen Städtebauförderungsprogramme abzuleiten. Dies gilt etwa für mögliche Bedarfe sozialer Infrastrukturen, zur Flankierung des Wohnungsbaus, der Gewährleistung eines lebenswerten Wohnumfeldes trotz Verdichtung insbesondere in Wachstumsregionen, Auswirkungen auf die Stadtzentren sowie veränderte Anforderungen für kleinere Städte und Gemeinden in Schrumpfungsregionen.

Auftragnehmer

Kontakt

  • Teresa Lauerbach
    Referat RS 4 „Städtebauförderung, Soziale Stadtentwicklung“
    Telefon: +49 228 99401-2337
    E-Mail: teresa.lauerbach@bbr.bund.de

  • Dr. Karin Veith
    Referat RS 4 „Städtebauförderung, Soziale Stadtentwicklung“
    Telefon: +49 228 99401-2140
    E-Mail: karin.veith@bbr.bund.de

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