Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung

Forschungsprojekt: Bestandsinvestitionen 2018: Struktur der Investitionstätigkeit in den Wohnungs- und Nichtwohnungsbeständen

Konzept

In der Untersuchung wurden über die Verknüpfung von sekundärstatistischen Marktdaten mit Befragungsergebnissen aller relevanten Zielgruppen das Bestandsmarktvolumen hochgerechnet. Grundgesamtheit für die Befragung zum Wohnungsbau sind die privaten Haushalte der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2018. Bei der zugrunde gelegten Stichprobe handelt es sich um ein repräsentatives 15.000er Haushaltspanel.

Neben den Bewohnern wurden auch private Vermieter und Wohnungsunternehmen befragt, um die spezifischen Bestandsaktivitäten der gewerblichen Wohnungsbesitzer berücksichtigen zu können. Für jede der genannten Zielgruppen wurde ein Hochrechnungskoeffizient (Ausgaben im Bestandsmarkt in Euro pro Zielgruppe) berechnet.

Auch im Nichtwohnbereich wurden repräsentative Erhebungen durchgeführt. Die Hochrechnung basiert auf einer Architektenbefragung. Da jedoch ein nicht unbeträchtlicher Teil der Bestandsmaßnahmen ohne Beteiligung eines Architekten erfolgt, wurden zusätzlich bauausführende Unternehmen befragt.

Die mittels der Datenerhebung gewonnenen Erkenntnisse wurden mit anderen verfügbaren Informationen zu den Investitionsprozessen in den Wohnungs- und Nichtwohnungsbeständen abgeglichen und plausibilisiert. Grundlage der Hochrechnung sind die Bauvolumens-Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) Berlin, in denen bereits eine Unterscheidung in Bestandsmaßnahmen und Neubau erfolgt. Die Befragungsergebnisse wurden validiert und zusammengeführt mit den (Top-down-) Berechnungen zur Höhe der Bestandsleistungen des DIW.

Die Berichte des DIW zur Bauvolumenrechnung werden regelmäßig im Projekt "Strukturdaten zur Produktion und Beschäftigung im Baugewerbe" veröffentlicht (>> weitere Informationen).

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