Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung

Forschungsprojekt Forschungsplattform Zukunft Bau

Projektsteckbrief

  • Status Abgeschlossen
  • Laufzeit Oktober 2019–April 2020
  • Programm Zukunft Bau

Forschung und Innovation im Bauwesen spielen eine entscheidende Rolle für die Zukunft unserer gebauten Umwelt. Für eine schnelle Umsetzung von Forschungsergebnissen in die Baupraxis sind anwendungsorientierte Forschungsprojekte ein wichtiges förderpolitisches Instrument. Das Ressortforschungsprojekt hat untersucht, inwieweit eine Forschungsplattform als physische und virtuelle Infrastruktur das Bauwesen in Deutschland stärken und weiterentwickeln kann.

Ausgangslage

Das Innovationsprogramm Zukunft Bau des Bundesbauministeriums ist eine wichtige Säule der Architektur- und Bauforschung in Deutschland. Zukunft Bau fördert anwendungsbezogene, erfolgsversprechende Forschungsprojekte zu architektur- und baubezogenen Themen, vernetzt Forschende untereinander und stärkt den Innovations- und Wissenstransfer in die Bauwelt. Das Themenspektrum reicht von Fragen der Nachhaltigkeit und des Umgangs mit dem Gebäudebestand über aktuelle Themen wie dem demografischen Wandel und kostengünstigen Wohnungsbau hin zu optimierten bzw. digitalisierten Bau- und Planungsprozessen, neuen Materialien und Techniken, Mehrwerten von Architektur und Stadtraum, Gestaltungsqualitäten und Zukunftsperspektiven.

Im Rahmen von Aufrufen vergibt das Innovationsprogramm Zukunft Bau jährlich Zuwendungen an etwa 60 Projekte mit einer Laufzeit von zwei bis drei Jahren. Ein aktuelles Anliegen des Innovationsprogramms Zukunft Bau besteht darin, die Ergebnisse der Bauforschungsprojekte für die (Fach-)Öffentlichkeit sichtbarer und für die Baupraxis anwendbarer zu machen.

Ziel

Das Ressortforschungsprojekt sollte klären, inwieweit eine nationale Forschungsplattform die Sichtbarkeit der Bauforschung und den Transfer ihrer Ergebnisse in die Baupraxis verbessern kann. Die Forschungsplattform ist dabei als physische Forschungs- und Entwicklungsinfrastruktur zu verstehen. Sie soll einerseits als Forschungswerkstatt Raum für das Entwickeln und den Test von Innovationen dienen und andererseits Raum für Dauer- und Wechselausstellungen zur Information der (Fach-)Öffentlichkeit bieten. Außerdem soll die Plattform von sämtlichen Stakeholdern des Bauwesens zur Kommunikation und Weiterbildung genutzt werden können. Ergänzend soll eine virtuelle Plattform mittels moderner Medien- und Visualisierungstechnik über die Bauforschung via Internet informieren.

Auftragnehmer des Ressortforschungsprojekts war das KIT Karlsruher Institut für Technologie unter der Leitung von Prof. Andreas Wagner und Prof. Dirk Hebel.

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