Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung

Wangen im Allgäu

Erhalt, Wiedernutzung und Entwicklung des Kulturdenkmals Baumwollspinnerei

Mit der Neuordnung und Umgestaltung des Kernbereichs der ehemaligen Baumwollspinnerei in Wangen zu einem "Platz für die Jugend und Begegnung der Generationen" wird ein wichtiger Beitrag zur Revitalisierung des in großen Teilen leerstehenden Industriedenkmals geleistet.

Auftaktfest auf dem Gelände der ehemaligen Baumwollspinnerei Wangen im Allgäu Kulturdenkmal Baumwollspinnerei

PROJEKTDATEN
KommuneWangen im Allgäu
BundeslandBaden-Württemberg
Projektlaufzeit2016-2020
Stadt-/GemeindetypKleinere Mittelstadt
EW-Zahl26.700
ProjektortSpinnerei 1
88239 Wangen im Allgäu
Förderfähige Kosten4.157.178 €
Bundesmittel2.500.000 €
Landesmittel1.657.178 €
PlanungswettbewerbBestandteil der Förderung
ThemenschwerpunktSonstiger

Die ERBA-Baumwollspinnerei beschäftigte bis zu ihrem Konkurs auf dem neun Hektar großen Gelände bis zu 2.000 Menschen. Leerstand und Randlage der Anlage führten zu einem negativen Image des Gebietes. Die Revitalisierung und künftige Entwicklung des Areals für Arbeit, Wohnen und Kultur im Zuge der Landesgartenschau 2024 ist ein wichtiges Ziel der Stadtentwicklung.

Auf den Maßnahmen des ersten Teilprojektes aufbauend, werden im Rahmen dieses zweiten Förderabschnitts im Bundesprogramm die Gestaltung einer Festwiese als "Platz für die Jugend und Begegnung der Generationen", der Bau einer Unterführung unterhalb des Hochkanals der Wasserkraftanlage sowie die Sanierung der ehemaligen Pförtnerloge mit angrenzender Lagerhalle gefördert. Die neue Unterführung sorgt für eine bessere Verbindung des Geländes mit dem südlichen Stadtquartier. Die ehemalige Pförtnerloge wird auf Grundlage eines Planungswettbewerbs zum prägnanten Haupteingang mit Räumen für Bildung und Kultur ausgebildet. Um ein bürgernahes Gestaltungs- und Nutzungskonzept für das Gebäude und die angrenzende Freianlage zu entwickeln, bezieht die Stadt die Öffentlichkeit intensiv in das Projekt ein. "Bürgerprojekte" sollen es Ideengebern ermöglichen, sich – etwa durch Übernahme von Pflege-Patenschaften – langfristig für einzelne Vorhaben verantwortlich zu zeigen.

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