Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung

Frankfurt/Main

Aufwertung der Siedlungen des Neuen Frankfurts

Die zwischen 1925 und 1933 entstandenen Siedlungen des Neuen Frankfurts sind ein weltweit anerkannter Beitrag zur Lösung der Wohnungsfrage aus der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen. Die geplanten Maßnahmen dienen nicht nur der Aufwertung des Gebäudebestandes und seines Umfeldes anlässlich des bevorstehenden Jubiläums, sondern sind auch ein wichtiger Impuls für die Debatte um heutige Wohnungsfragen.

PROJEKTDATEN
KommuneFrankfurt/Main
BundeslandHessen
Projektlaufzeit2019-2023
Stadt-/GemeindetypGroßstadt
EW-Zahl736.400
ProjektortHadrianstraße 18
60439 Frankfurt am Main
Förderfähige Kostenk.A.
Bundesmittel5.000.000 €
Kommunale Mittelk.A.
ThemenschwerpunktArchitektur und Denkmalpflege, Grün und öffentlicher Raum

Dem Neuen Frankfurt werden etwa 12.000 Wohnungen zugerechnet, die zwischen 1925 und 1933 entstanden sind. Bauherren waren öffentliche Wohnungsbaugesellschaften, in deren Eigentum sich noch heute die meisten Siedlungen befinden. Der Großteil der Siedlungen bietet auch heute bezahlbaren Wohnraum, einige Siedlungen stehen unter Denkmalschutz. Flankierend entstanden beispielhafte Parks und Landschaftsräume. Mit einem ganzheitlichen Ansatz sollen im Rahmen des Projekts die Siedlungen wieder als städtebauliche Typologien erlebbar und ihre beispielgebende Qualität auch in Hinblick auf die heutigen Herausforderungen des Wohnungsbaus deutlich gemacht werden. Investive Maßnahmen wie die Aufwertung von Freiräumen werden begleitet von intensiver Öffentlichkeits- und Vernetzungsarbeit, um auch Einzeleigentümer zu aktivieren. Rahmensetzende Daten sind sowohl "100 Jahre Bauhaus" als Fokusjahr der Moderne 2019 (Projektstart) als auch das Jahr 2025, das mit der 100-Jahr-Feier des Neuen Frankfurt einen Anlass zur Präsentation, der bis dahin umgesetzten Projektziele bietet.

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