Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung

Dokumenttyp: Fachbeitrag Datum 26.01.2010 Energetische Sanierung von Großwohnsiedlungen

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Die energetische Sanierung des Gebäudebestands ist ein zentrales Handlungsfeld der Energie- und Klimapolitik der Bundesregierung.
Fachbeitrag: Januar 2010

Um die Eigentümer von Großwohnsiedlungen bei der Erstellung integrierter Konzepte und differenzierter Investitionsstrategien zu unterstützen und somit die energetische Sanierung zu initiieren beziehungsweise zu beschleunigen, lobte das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) im Januar 2009 den Wettbewerb "Energetische Sanierung von Großwohnsiedlungen auf der Grundlage integrierter Stadtteilentwicklungskonzepte" aus. Dieser wandte sich an Wohnungsunternehmen, Eigentümergemeinschaften und Kooperationen mehrerer Partner. Gegenstand des Wettbewerbs war die Erarbeitung integrierter und nachhaltiger Beiträge auf Quartiersebene, die gesamtheitliche Strategien und Maßnahmen zu den Bausteinen Energieeinsparung und Energieeffizienz, Stadtteilentwicklung, Wohnungswirtschaft, Finanzierung, Partizipation sowie Durchführung gleichermaßen berücksichtigen.

Der Wettbewerb gab den Auftakt zur Entwicklung oder Weiterentwicklung integrierter Stadtteilentwicklungskonzepte unter Einbeziehung energetischer Aspekte. Die energetische Sanierung soll im Rahmen einer integrierten Entwicklungsplanung dafür genutzt werden, die Großwohnsiedlung insgesamt aufzuwerten.

Ergebnis

Bis Ende Mai 2009 wurden über 70 Wettbewerbsbeiträge bei der für den Wettbewerb zuständigen Forschungsassistenz, dem Institut Wohnen und Umwelt (IWU) aus Darmstadt, eingereicht. Die hochkarätig besetzte Jury wählte am 30. Juni 2009 die Gewinner aus. Am 15. Juli 2009 wurden die 5 Gold-, 10 Silber- und 19 Bronzemedaillengewinner durch den Bundesbauminister, den Präsidenten des Deutschen Mieterbundes (DMB) Dr. Franz-Georg Rips und den Präsidenten des Bundesverbandes deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW) Lutz Freitag prämiert. Inhalte und Ergebnisse des Wettbewerbs sind in einem Ausstellungskatalog und einer Wanderausstellung aufbereitet.

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