Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung

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In Zeiten der Corona-Pandemie will das BBSR in gewohnter Weise für Sie und Ihre Belange ansprechbar sein.

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Bauen, Wohnen, Städtebau und Stadtentwicklungspolitik sowie Raumordnung und Raumentwicklungspolitik sind elementare Pfeiler eines zukunftsfähigen und stabilen Gemeinwesens. All diese Politiken betreffen unmittelbar die Lebensbereiche und damit die Lebensqualität der Menschen in ihren Dörfern, Ortsteilen, Gemeinden, Städten und Regionen. Eine gestaltende und kluge Politik ist dabei auf wissenschaftlich fundierte Beratung angewiesen. Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) mit seinen derzeit rund 200 Planstellen ist die einschlägige Ressortforschungseinrichtung, die das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) sowie weitere Ressorts durch Forschungs- und Entwicklungsleistungen auf diesen Gebieten unterstützt.

Die datengestützten Analysen des BBSR zeigen über lange Zeiträume hinweg, wie sich die Standort- und Lebensbedingungen in Stadt und Land verändern und was sich daraus für die Förderung gleichwertiger Lebensverhältnisse ergibt. Rund 600 Indikatoren ermöglichen räumliche und zeitliche Vergleiche. Studien thematisieren die Situation auf den Wohnungs- und Immobilienmärkten. Regional differenzierte Prognosen (Bevölkerung, Neubaubedarf) ergänzen das breite Spektrum der Analysen.

Das BBSR führt darüber hinaus wissenschaftsbasierte Dienstleistungen aus: Es erarbeitet Entwürfe von Regierungsberichten sowie fachliche Stellungnahmen, berät die Ressorts ad hoc zu aktuellen Themen, konzipiert, vergibt und begleitet extramurale Forschungsprojekte und begleitet fachlich die Städtebauförderung des Bundes und der Länder. Eine Reihe von Geschäfts- und Kompetenzstellen von Initiativen des Bundes sind beim BBSR angesiedelt (z.B. Baukostensenkungskommission, Nachhaltiges Bauen, Nationale Stadtentwicklungspolitik, Internationale Bauausstellungen).

Das BBSR nimmt zudem gesetzlich zugewiesene Aufgaben wahr (Wohngeldgesetz, Raumordnungsgesetz). Seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wirken in nationalen und internationalen Fachgremien und Netzwerken mit. Das Institut führt Fachveranstaltungen durch, veröffentlicht Forschungsergebnisse in verschiedenen Publikationsreihen und gibt die Fachzeitschrift "Informationen zur Raumentwicklung" heraus.

Das Aufgabenportfolio umfasst schließlich auch die Investitions- und Förderprogramme im Bereich des Städtebaus. Die vom Bundestag beschlossenen Programme haben ein Volumen von mittlerweile über 1,5 Milliarden Euro. Das BBSR begleitet die Programme fachlich, setzt sie administrativ um und soll wissenschaftlich fundierte Vorschläge für deren Weiterentwicklung entwickeln.

Das BBSR arbeitet an der Schnittstelle von Politik, Forschung und Praxis. Sein Selbstverständnis beruht auf dem 2007 von der Bundesregierung beschlossenen Konzept für eine moderne Ressortforschung als Instrument einer wissensbasierten Politikberatung. Das Konzept wurde mit dem Bericht der Bundesregierung zur Weiterentwicklung der Einrichtungen mit Ressortforschungsaufgaben im Jahr 2011 nochmals bestätigt.

Seine Kernkompetenzen – Forschung und Entwicklung sowie wissenschaftsbasierte Dienstleistungen – entwickelt das BBSR kontinuierlich fort. Grundlage dafür sind die Empfehlungen des Wissenschaftsrates. Ein mittelfristiges Forschungs- und Entwicklungsprogramm stärkt die inhaltlich-strategische Ausrichtung des Instituts.

Das BBSR wurde am 1. Januar 2009 gegründet. Es ist aus dem Wissenschaftlichen Bereich des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung (BBR) hervorgegangen. Gleichzeitig wurde auch das Institut für die Erhaltung und Modernisierung von Bauwerken e.V. (IEMB) in das BBSR integriert. Seit 2018 gehört das BBSR zum Geschäftsbereich des BMI. Der Volkswirt Dr. Markus Eltges leitet seit Januar 2019 das Institut. (>> zum Porträt)

Der Bericht "Forschung im Blick 2019|2020" (Mai 2020) informiert über aktuelle Forschungsschwerpunkte:

Titelseite: Forschung im Blick 2019 | 2020 Forschung im Blick 2019 | 2020

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