Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

Veröffentlichung Gutachten zur Außerbetriebnahme von elektrischen Nachtspeicherheizungen

Endbericht

Herausgeber: BMVBS, BBSR Reihe: BBSR-Online Publikationen Ausgabe: 20/2009 Erschienen: September 2009 ISSN: 1868-0097 URN: urn:nbn:de:0093-ON2009R2299 Preis: Kostenlos

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Mit dem Beschluss des Integrierten Energie- und Klimaprogramm (IEKP) hat die Bundesregierung 2007 in Meseberg unter anderem beschlossen, Nachtstromspeicherheizungen langfristig durch primärenergetisch günstigere Wärmeversorgungen zu ersetzen. Diese Umstellungsverpflichtung sollte in der zur Novellierung anstehenden Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) verankert werden. Mit der vorliegenden Untersuchung waren vor dem Hintergrund des Wirtschaftlichkeitsgebotes aus dem Energieeinsparungsgesetzes die Grenzen der Wirtschaftlichkeit des Austausches von Nachspeicherheizungen auszuloten.

Eine im Februar 2007 für das Bundesumweltministerium erstellte Studie der IZES GmbH und des Bremer Energie Institutes hatte bereits aufgezeigt, dass Nachtstromspeicherheizungssysteme wesentlich mehr Primärenergie zur Erreichung einer bestimmten Raumtemperatur als ihre üblichen Alternativen benötigen, dass sie in entsprechendem Maße zu einer Anhebung der CO2-Emissionen beitragen und somit der Austausch dieser Heizsysteme aus Umweltgesichtspunkten empfehlenswert ist.

Die vorliegende Untersuchung sollte die Grenzen der Wirtschaftlichkeit abschätzen und feststellen, für welche Bereiche eventuell Ausnahmeregelungen erforderlich sind. Daher wurden hier die Ansätze der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung aus der Vorstudie für die Umstellung von Nachtspeicherheizungen vertieft. Die Ergebnisse bilden die Basis für die abgestufte Vorschrift zur Austauschpflicht von Nachtspeicherheizungen innerhalb der EnEV 2009.

Bearbeitung:
Bremer Energie Institut, Bremen (Auftragnehmer)
Karin Jahn, Wolfgang Schulz
in Zusammenarbeit mit
Institut für ZukunftsEnergieSysteme (IZES), Saarbrücken
Günther Frey
Fachhochschule für Wirtschaft, Berlin
Prof. Dr. Stefan Klinski

Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung, Bonn
Horst-P. Schettler-Köhler (Leitung) ( horst.schettler@bbr.bund.de )


Inhalt

Kurzfassung / Executive Summary

  1. Vorbemerkungen
  2. Vorgehensweise
  3. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen
  4. Wirtschaftlichkeit von Luft-Wasser-Wärmepumpen im Bestand
    4.1 Ermittlung der Investitionskosten
    4.2 Abschätzung der Jahresarbeitszahl
    4.3 Wirtschaftlichkeit der Luft-Wasser-Wärmepumpe
  5. Wirtschaftlichkeit verschiedener Heizungsvarianten im Basisfall
    5.1 Nachweis des Alters von Nachtspeicherheizungen
  6. Einflüsse ausgewählter Parameter
    6.1 Einfluss des Dämmstandards
    6.2 Variation des Strompreises für Nachtspeicherheizungen
    6.3 Einfluss des Restwertes der Nachtspeicherheizungen
    6.4 Einfluss der Aufwandzahl
  7. Betrachtung von Sonderfällen
    7.1 Gebäude mit geringer Vollbenutzungsstundenzahl
    7.2 Abgelegene Räume
    7.3 Gebäude mit geringem Platzangebot
    7.4 Gebäude ohne Schornstein
    7.5 Existenz von Fußbodenheizungen mit Widerstandsdrähten
    7.6 Beheizung mit Elektro-Blockspeicherheizungen
    7.7 Gebäude, in denen die Wohnungen unterschiedliche Heizungssysteme aufweisen
  8. Empfehlungen

Literatur, Anhang


Die Veröffentlichung ist ein Ergebnis des Forschungsvorhabens "Gutachten zur Außerbetriebnahme von elektrischen Nachtspeicherheizungen".
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