Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

Veröffentlichung Vom demografischen Wandel besonders betroffene Regionen.
Ein wichtiges Thema im Kontext der Demografiestrategie

Dezembertagung des Arbeitskreises "Städte und Regionen" der DGD in Kooperation mit dem BBSR
am 5. und 6. Dezember 2013 in Berlin

Herausgeber: BBSR Reihe: BBSR-Online Publikationen Ausgabe: 11/2014 Erschienen: Dezember 2014 ISSN: 1868-0097 URN: urn:nbn:de:101:1-201412228163 Preis: Kostenlos

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Zur Umsetzung der Demografiestrategie der Bundesregierung hat die Arbeitsgruppe D "Entwicklung eines Nationalen Koordinierungsrahmens zur Sicherung der Daseinsvorsorge und Stärkung der regionalen Wirtschaftskraft" Vorschläge zur Abgrenzung von Regionen vorgelegt, die besonders vom demografischen Wandel betroffen sind. Darüber hinaus wurden Handlungsempfehlungen zur Stärkung dieser Regionen erarbeitet.

Die Handlungsempfehlungen sehen unter anderem vor, dass regionsspezifische Antworten gefunden und den Kommunen mehr Gestaltungsspielräume zur Sicherung der Daseinsvorsorge eröffnet werden sollten. Zudem geht es darum, neue Kooperationsmöglichkeiten zu nutzen und dabei auch stärker auf bürgerschaftliches Engagement zu setzen. Förderprogramme sollten noch besser auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Regionen zugeschnitten werden.

Die Dezembertagung 2013 bot ein Forum, die Ergebnisse der Arbeitsgruppe mit Fachleuten aus den Kommunen und Regionen sowie der Wissenschaft zu diskutieren. Die Anregungen konnten so für die Demografiestrategie der Bundesregierung aufgegriffen werden.

Projektleitung
Dr. Steffen Maretzke, BBSR steffen.maretzke@bbr.bund.de


Inhalt

Vorwort

Steffen Maretzke: Besonders vom demografischen Wandel betroffene Regionen. Ergebnisse der Arbeitsgruppe D.

  1. Einleitung
  2. Erste Abgrenzungsergebnisse
  3. Diskussionsstandpunkte zu den vorliegenden Abgrenzungsergebnissen
  4. Fazit

Moritz Kirchesch: Regionale Schrumpfung gestalten

  • Schrumpfende Regionen brauchen Gestaltungsstrategien, die sich langfristig am "Weniger" ausrichten.
  • Konzeptbasierte regionale Siedlungsentwicklung und kleinräumiges Monitoring einführen
  • Regionalen Siedlungsumbau betreiben
  • Zukunfts-Check für öffentliche Investitionen durchführen
  • Schrumpfende Regionen brauchen koordinierte Gestaltungsprozesse
  • Regionale Koordinierungsrunden und Zukunftsdialoge durchführen
  • Verbesserung regionaler Einkommenschancen und Versorgungsqualität
  • Dorfmanager einsetzen
  • Schrumpfende Regionen brauchen besondere Rahmenbedingungen mit mehr regionalen Gestaltungsspielräumen.
  • Regionaletats einführen
  • Flexibilisierung von Standards der Daseinsvorsorge
  • Besondere staatliche Aufmerksamkeit bei starker Schrumpfung

Timo Munzinger: Demografischer Wandel: Handlungsbedarfe in den Kommunen - politische Strategien

  1. Einleitung
  2. Thesen
  3. Handlungsbedarfe und Forderungen der Kommunen
  4. Fazit

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