Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung

Veröffentlichung Umwandlung von Nichtwohngebäuden in Wohnimmobilien

Herausgeber: BBSR Reihe: BBSR-Online-Publikation Ausgabe: 22/2017 Erschienen: Oktober 2017 ISSN: 1868-0097 URN: urn:nbn:de:101:1-201711179781 Preis: Kostenlos

PDF

6MB Datei ist barrierefrei/barrierearm

Die Umwandlung von Nichtwohngebäuden in Wohnimmobilien kann einen entscheidenden Beitrag zu Entlastung von angespannten Wohnungsmärkten beitragen. Dies war ein Ergebnis einer Vorstudie zum ExWoSt-Forschungsfeld "Umwandlungen". Allerdings zeigten die Erkenntnisse aus den Fallstudien auch, dass die meisten durch Umwandlungen geschaffenen Wohnungen im höherpreisigen Segment errichtet werden und die erfolgreiche Umsetzung von Umwandlungen durch spezifisches Vorwissen und Erfahrungen begünstigt wird.

Das Forschungsfeld hat sieben Modellvorhaben begleitet und ausgewertet, um weitere Hinweise auf die konkreten bau-, planungs- und genehmigungsrechtlichen Rahmenbedingungen, Verhaltensweisen und Handlungslogiken beteiligter Akteure sowie auf Anreize zu erhalten, die dazu geeignet sind, Umwandlungsprozesse zu qualifizieren und zu stimulieren. Besondere Bedeutung im Forschungsfeld hatten dabei Ansätze zur Schaffung kostengünstigen Wohnraums.


Wissenschaftliche Begleitung
BBSR, Referat II 13 – Wohnungs- und Immobilienwirtschaft
Karin Lorenz-Hennig ( karin.lorenz-hennig@bbr.bund.de ),
Jonathan Franke ( jonathan.franke@bbr.bund.de )

Auftragnehmer
IfS Institut für Stadtforschung und Strukturpolitik GmbH, Berlin
Dr. Reinhardt Aehnelt, Bärbel Winkler-Kühlken

in Zusammenarbeit mit
blauraum architekten Planungsgemeinschaft mbH, Hamburg


Inhalt

Vorwort

Kurzfassung
Summary

  1. Ausgangssituation und Erkenntnisinteresse
    1.1 Ziele und Aufgabenstellung des Forschungsfeldes
    1.2 Vorstellung der Modellvorhaben
  2. Entwicklungstendenzen der Immobilienmärkte
    2.1 Vor allem in den Ballungsräumen wird der preiswerte Wohnraum knapp
    2.2 Leerstand bei Bürogebäuden, ein Treiber der Umwandlung
  3. Die Akteure im Umwandlungsgeschehen und ihre Handlungslogiken
    3.1 Alteigentümer, Käufer und Projektentwickler
    3.2 Akteure im Umwandlungsgeschehen
  4. Wie können Kommunen das Umwandlungsgeschehen stimulieren, unterstützen und steuern?
    4.1 Umwandlungen im gesamtstädtischen Fokus
    4.2 Umwandlungen auf Quartiers- beziehungsweise Stadtteilebene
    4.3 Kommunale Strategien zur Umwandlung in Wohnraum für Geflüchtete
  5. Was sind die objektbezogenen Stellschrauben für die Schaffung preiswerten Wohnraums bei Umwandlungen?
  6. Schlussfolgerungen

Anhang: Kurzbeschreibungen der Modellvorhaben


Die Veröffentlichung ist ein Ergebnis des ExWoSt-Forschungsfeldes "Umwandlung von Nichtwohngebäuden in Wohnimmobilien".
>> weitere Informationen

Diese Seite

Auch interessant

Baukultur und Tourismus Unterwegs zu neuen Partnerschaften

Betreutes Wohnen in der Herz-Jesu-Kirche Dülken Ein Modellvorhaben im Rahmen des ExWoSt-Forschungsfeldes "Umwandlung von Nichtwohngebäuden in Wohnimmobilien" Ausgabe 13/2017 |

Umwandlung eines ehemaligen Bürogebäudes in Wohnimmobilien Ein Modellvorhaben im Rahmen des ExWoSt-Forschungsfeldes "Umwandlung von Nichtwohngebäuden in Wohnimmobilien" Ausgabe 12/2017 |

Baumhaus Weimar Ein Modellvorhaben im Rahmen des ExWoSt-Forschungsfeldes "Umwandlung von Nichtwohngebäuden in Wohnimmobilien" Ausgabe 09/2017 |

Das neue Wachstum der Städte. Ist Schrumpfung jetzt abgesagt? Dezembertagung des DGD-Arbeitskreises "Städte und Regionen"
in Kooperation mit dem BBSR Bonn am 6. und 7. Dezember 2018 in Berlin
Ausgabe 01/2020 |

Bezahlbares Wohnen:
Strategien und Herausforderungen
IzR 4/2018 Ausgabe 4/2018 |

Blätterfunktion

Hinweis zur Verwendung von Cookies

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen zum Datenschutz erhalten Sie über den folgenden Link: Datenschutz

OK