Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung

Raumordnungsplanung und Kulturlandschaft
IzR 5.2008

Die Autoren

Prof. Dr. Jürgen Breuste

Geboren 1956. Studium der Geographie mit den Schwerpunkten Landschafts- und Stadtökologie an der Universität Halle-Wittenberg, dort Hochschulassistent am Institut für Geographie von 1982-1988; 1987 Universität Poznan, Polen; 1987 Habilitation und facultas docendi in Halle. Von 1988 bis 1992 Hochschuldozent an der Universität Greifswald, danach bis 2001 Leiter des Forschungsbereichs Urbane Landschaften am Umweltforschungszentrum Leipzig-Halle und seit 1995 auch Professor für Geoökologie an der Universität Leipzig. Seit 2001 Lehrstuhl für Geographie an der Universität Salzburg, dort seit 2004 Leiter des Fachbereichs Geographie und Geologie.

Arbeitsgebiete: Stadt- und Landschaftsökologie (Kulturlandschaften), Naturschutz und Umweltplanung

Wichtigste Veröffentlichungen:

  • Stadtökologie. In: Geographie - Physische Geographie und Humangeographie. Hrsg.: H. Gebhardt, R. Glaser, U. Radtke, P. Reuber. - 1. Auflage, München 2007, S. 507-513 (mit W. Endlicher und M. Meurer)
  • Urban EcoStudio: Curriculum on Urban Ecosystem Management. - Salzburg 2007, CD-ROM (mit J. Niemelä, A. Poungsomlee und T. Triet)
  • Mitteleuropäische Kulturlandschaft im Spannungsfeld zwischen Bewahren und Gestalten. - Dorfbeuren/Salzburg 2006. = Sauteria, Schriftenreihe für System. Botanik, Floristik und Geobotanik, Band 14, S. 9-27
  • Nachhaltige Stadtentwicklung - Operationalisierung raumstruktureller Aspekte für die Landes- und Kommunalpolitik - das Beispiel Sachsen-Anhalt. - Salzburg 2005. = Salzburger Geografische Arbeiten 38, S. 91-106
  • Decision making, planning and design for the preservation of indigenous vegetation within urban development. - In: Landscape and Urban Planning 68 (2004), S. 439-452
  • Schutz und Nutzung von Natur in urbanen Landschaften. In: LÖBF-Mitteilungen 1/2003, S. 47-54
  • Utilización y Maneja de la Naturaleza y del Pajsaje en Aglomeraciones Urbanas (Nutzung und Management von Natur und Landschaft in Stadtregionen). - Leipzig 2003. = UFZ-Bericht 17 / Stadtökologische Forschungen Nr. 36 (Herausgeber, zusammen mit J. Rojas Hernandez, H. D. Kasperidus, C. Priego)
  • Urban Ecology. In: Development and Perspectives of Landscape Ecology. Hrsg.: O. Bastian, U. Steinhardt. - Dordrecht, Boston, London 2002, S. 405-414
  • Urban Ecology. - Berlin, Heidelberg 1998 (Herausgeber, zusammen mitH. Feldmann, O. Uhlmann)


Foto: Dr.-Ing. Thomas Büttner

Dr.-Ing. Thomas Büttner

Geboren 1971; seit 2002 selbstständiger Landschaftsplaner mit dem beruflichen Schwerpunkt auf Heimatkunde, Kulturlandschaftspflege und Gartendenkmalpflege. Von 2005 bis 2006 Lehrbeauftragter am Fachgebiet Landschaftsplanung, Landschaftspflege und Naturschutz des Instituts für Landschaftsarchitektur und Umweltplanung der Technischen Universität Berlin; 2002-2006 Promotion am genannten Fachgebiet zum Thema "Kulturlandschaft als planerisches Konzept. Die Einbindung des Schutzgutes historische Kulturlandschaft in der Planungsregion Oberfranken-West".

Veröffentlichungen:

  • GISgestützte Kulturlandschaftsinventarisationen (KLI) als Fachbeitrag zur Landschaftsplanung in der Ländlichen Entwicklung in Bayern. In: Kulturlandschaft digital - Forschung und Anwendung. Tagungsbericht der 15. Fachtagung des Umweltamtes (Landschaftsverband Rheinland) vom 2. bis 5. März 2005 in Aachen. Hrsg.: Landschaftsverband Rheinland. - Köln 2005. = Beiträge zur Landesentwicklung 58, S. 114-121 (mit A. Röhrer)
  • Die historische Kulturlandschaft in der Region Oberfranken-West. In: Historische Kulturlandschaft. Erhalt und Pflege. Hrsg.: Bayerischer Landesverein für Heimatpflege e.V. - München 2005. = Heimatpflege in Bayern 1, S. 59-73
  • Kulturlandschaft als planerisches Konzept. In: Kulturen der Landschaft. Ideen von Kulturlandschaft zwischen Tradition und Modernisierung. Hrsg.: Kazal, I.; Voigt, A.; Weil, A.; Zutz, A. - Berlin 2006. = Landschaftsentwicklung und Umweltforschung 127, S. 315-339
  • Kulturlandschaft Lebuser Land - im Raum die Zeit zu lesen. In: Brandenburgische Denkmalpflege 16 (2007) Heft 1, S. 35-42
  • Kulturlandschaft im Kopf. Herleitung und Verwendung des Kulturlandschaftsbegriffs in Theorie und Praxis. In: Die Zukunft der Kulturlandschaft. Verwilderndes Land - wuchernde Stadt? Hrsg.: Bundesamt für Naturschutz. - Bonn-Bad Godesberg 2007. = BfN-Skripten 224, S. 34-61
  • Rothenburg ob der Tauber und sein Landgebiet. Eine kulturlandschaftliche Entdeckungsreise. In: Schönere Heimat 96 (2007) Heft 3, S. 179-181
  • Kulturlandschaftsstationen - ein Projekt zur Erfassung und Vermittlung kultureller Werte in der Landschaft der Fladunger Rhön. - München 2008. = Denkmalpflegeinformationen Nr. 139, S. 35-39 (mit S. Fechter, T. Gunzelman und A. Röhrer)


Dr. Fabian Dosch

Diplom-Geograph, Promotion zum Thema "Geoinformationssysteme in der kommunalen Planungspraxis für den Klimaökologischen Begleitplan". Seit 1993 Projektleiter im Referat "Verkehr und Umwelt" des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, hier u.a. Initiierung und Betreuung der Projekte "future landscapes - Perspektiven der Kulturlandschaftsgestaltung" und verschiedener Nachfolgeprojekte. Mitglied diverser Facharbeitsgremien.

Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Siedlungsflächenmonitoring, Flächenhaushaltspolitik und Flächenkreislaufwirtschaft, Klimawandel und Klimaanpassung in Region und Stadt, Kulturlandschaftsgestaltung im Siedlungsraum, Transnationale Kooperation im Alpenraum.

Aktuelle Veröffentlichungen im Kontext Kulturlandschaft:

  • Kulturlandschaftsgestaltung durch die Raumentwicklung. In: Tagung "Erfassen - Erhalten - Vermitteln. Kulturlandschaftliche Informationssysteme in Deutschland. Initiative zur bundesweiten Zusammenführung und Standardisierung von Kulturlandschaftserhebungen". Hrsg.: BHU Bund Heimat und Umwelt (in Vorbereitung)
  • Future landscapes - Perspektiven der Kulturlandschaftsgestaltung durch die Raumentwicklung. In: Von lokalem Handeln und globaler Verantwortung. Hrsg.: Bundesverband Beruflicher Naturschutz e.V. Bonn 2007. = Jahrbuch Naturschutz Landschaftspflege, Band 56/1, S. 182-190
  • Flächeninanspruchnahme durch Windkraftanlagen. In: Raumforschung und Raumordnung 64 (2006) Heft 5, S. 405-412


Foto: Klaus Einig

Klaus Einig

Nach dem Studium zum Dipl.-Ing. Stadtplanung von 1995 bis 2002 wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung in Dresden (IÖR), dort Projekte zu marktanalogen Instrumenten in der Raumplanung und zum regionalen Flächenmanagement. 1999 und 2000 Forschungsaufenthalte an der Technischen Universität Hamburg-Harburg und am Max-Planck-Institut für demographische Forschung in Rostock. Seit 2002 Projektleiter und stellvertretender Leiter des Referats Raumentwicklung beim Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung.

Forschungsschwerpunkte: formelle und informelle Instrumente der Raumordnung, interdisziplinäre Institutionenanalyse, empirische Planungsforschung, institutionelle Planungstheorie, praktische Erprobung neuer Methoden der Regionalplanung, Betreuung von Modellvorhaben der Raumordnung (MORO) und anderer Ressortforschungsvorhaben des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung (BBR) und des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS).

Wichtigste Veröffentlichungen:

  • Mögliche Maßnahmen, Instrumente und Wirkungen einer Steuerung der Verkehrs- und Siedlungsflächennutzung. - Berlin, Heidelberg, New York 1998 (zus. mit Bizer, K., Ewringmann, D., Bergmann, E., Dosch, F. und Hutter, G.)
  • Regionale Koordination der Baulandausweisung. - Berlin 2000
  • Die rechtliche Zulässigkeit regionalplanerischer Mengenziele zur Begrenzung des Siedlungs- und Verkehrsflächenwachstums. Zeitschrift für Umweltrecht 13 (2002), S.-H. Flächenhaushaltspolitik, S. 150-157 (zusammen mit Spiecker, M.)
  • Positive Koordination in der Regionalplanung. Transaktionskosten des Planentwurfs in Verhandlungssystemen. Informationen zur Raumentwicklung (2003) Heft 8/9, S. 479-503
  • Integration des Marktmechanismus in die Regionalplanung. Informationen zur Raumentwicklung (2005) Heft 4/5, S. 479-504
  • Regulierung des Siedlungsflächenwachstums als Herausforderung des Raumordnungsrechts. DISP 160 (2005) Heft 1, S. 48-57


Ludger Gailing

Geboren 1976; Studium der Raumplanung an der Universität Dortmund sowie in Grenoble. Seit 2003 wissenschaftlicher Mitarbeiter und Projektleiter am Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung in Erkner (IRS) in der Forschungsabteilung "Regionaler Institutionenwandel zur Sicherung von Gemeinschaftsgütern".

Arbeitsschwerpunkte: Kulturlandschafts- und Freiraumpolitik, raum- und planungsbezogene Institutionen- und Governanceforschung

Veröffentlichungen (Auswahl):

  • Kulturlandschaft als Handlungsraum. Institutionen und Governance im Umgang mit dem regionalen Gemeinschaftsgut Kulturlandschaft. - Dortmund 2008 (Herausgeber, zusammen mit D. Fürst, K. Pollermann und A. Röhring)
  • Regionalparks als stadtregionale Entwicklungsstrategien - Interkommunale Kooperationen für die Stadtlandschaft. Deutsche Zeitschrift für Kommunalwissenschaften 46 (2007) H. 1, S. 68-84
  • Zwischenlandschaft - Institutionelle Dimensionen der Kulturlandschaft zwischen Stadt und Land. In: Die Zukunft der Kulturlandschaft. Verwilderndes Land - wuchernde Stadt? Hrsg.: Bundesamt für Naturschutz. - Bonn 2007. = BfN-Skripten, Nr. 224, S. 177-188
  • Kulturlandschaft als regionales Gemeinschaftsgut. Vom Kulturlandschaftsdilemma zum Kulturlandschaftsmanagement. In: Kulturlandschaften als Herausforderung für die Raumplanung. Hrsg.: Matthiesen, U. et al. - Hannover 2006. = Forschungs- und Sitzungsberichte der ARL, Band 228, S. 81-98 (mit I. Apolinarski und A. Röhring)
  • Regionalparks - Grundlagen und Instrumente der Freiraumpolitik in Verdichtungsräumen. - Dortmund 2005. = Dortmunder Beiträge zur Raumplanung, Nr. 121


Andrea Hartz

Studium der Geographie und der Biologie an der Universität des Saarlandes; Diplom in Geographie im Fachbereich für Sozial- und Umweltwissenschaften der Universität des Saarlandes. Nach freiberuflicher Tätigkeit im Planungsbereich (1988-1990) und Mitarbeit in einem Planungsbüro (1990-1993) seit 1993 Partnerin in der Planungsgruppe agl - Angewandte Geographie, Landschafts-, Stadt- und Raumplanung, Saarbrücken/Rastatt.

Arbeitsschwerpunkte: Stadt- und Regionalentwicklung, Freiraumplanung und Stadtlandschaften, Transformationsprozesse und Standortkonversion, Kooperation in der (Raum-)Planung und Bürgerbeteiligung, Transnationale Kooperation

Ausgewählte Veröffentlichungen:

  • Territoriale Agenda der Europäischen Union und transnationale Zusammenarbeit. In: Informationen zur Raumentwicklung (2007) Heft 7/8, S. 449-463 (mit B. Ahlke und W. Görmar)
  • Der Regionalpark Saar - eine Betrachtung aus postmoderner Perspektive. In: Raumforschung und Raumordnung 65 (2007) Heft 1, S. 30-43 (mit O. Kühne)
  • Stadtentwicklung durch offensive Freiraumpolitik. Das Freiraumentwicklungsprogramm für die Landeshauptstadt Saarbrücken. In: Stadt+Grün (2007) Heft 2, S. 7-12 (mit C. Dams)
  • Nicht-lineare Planung für post-fordistische Räume. Raumplanung im Saarland am Ende des Montanzeitalters. In: RaumPlanung, Heft 24, Februar 2006, S. 17-22 (F. Eckard)
  • New Planning Concepts and Regional Cooperation: Responding to the Challenges of New Urban Landscapes. In: Planning Metropolitan Landscapes - Concepts, Demands, Approaches. Hrsg.: Tress, G.; Tress, B.; Harms, B.; Smeets, P.; van der Valk, A. - Wageningen, Niederlande 2004. = DELTA Series 4, S. 178-196 (mit R. Kestermann)


Foto: Dr. Ekkehard Hein

Dr. Ekkehard Hein

Geboren 1944 in Schlesien, Studium 1964-1970 in Mainz und Heidelberg, anschließend wissenschaftlicher Mitarbeiter am Geographischen Institut der Universität Mainz; 1974 Promotion mit dem Thema "Zentralörtliche Gliederung und Schulplanung in der Region Rheinhessen". Seitdem in der Regionalplanung tätig, zunächst als Geschäftsführer der Planungsgemeinschaft Nahe, später als Leitender Planer der Planungsgemeinschaft Rheinhessen-Nahe und seit 1984 als Verbandsdirektor des Regionalverbandes Heilbronn-Franken. Lehraufträge in Mainz, Trier und Heidelberg, zahlreiche Vorträge und Veröffentlichungen zu Themen der Raumforschung und Regionalplanung. Seit 1996 ordentliches Mitglied der Akademie für Raumforschung und Landesplanung.

Fachliche Schwerpunkte: Regionalwissenschaften, insbesondere ökonomische und demographische Entwicklung sowie Fragen der Kulturlandschaft

Ausgewählte Veröffentlichungen:

  • Demographischer Wandel in der Region Heilbronn-Franken - Auf dem Wege zu einer kinderfreundlichen Region. In: Mitteilungen der Deutschen Gesellschaft für Demographie, Nr. 7, März 2005, S. 4-5
  • Region Heilbronn-Franken. In: Landesentwicklung bei Bevölkerungsrückgang - Auswirkungen auf die Raum- und Siedlungsstruktur in Baden-Württemberg. - Hannover 2004. = Arbeitsmaterialien der Akademie für Raumforschung und Landesplanung, Nr. 310, S. 101-127
  • Dienstleistungen in der Stadt Heilbronn. In: Verteilung von Dienstleistungen in Oberzentren. Hrsg.: W. Köhl, J. Jessen. - Hannover 2002. = Arbeitsmaterialien der Akademie für Raumforschung und Landesplanung, Band 285, S. 94-114 (mit C. Böhmer)
  • Regionale Leitbilder, Leitbilder für die Region Heilbronn-Franken. In: Raumforschung und Raumordnung 57 (1999) Heft 5/6, S. 432-436
  • Geographischer Überblick über die Region Heilbronn-Franken. In Jahrbuch 1999. Hrsg.: Bürgerinitiative pro Region Heilbronn-Franken. - Künzelsau 1999, S. 15-18
  • Polyzentrische Siedlungs- und Raumstrukturen außerhalb der Metropolregionen - Vorstellung der Region Franken. In: Deutschland in der Welt von morgen. Die Chancen unserer Lebens- und Wirtschaftsräume. Wissenschaftliche Plenarsitzung 1997. - Hannover 1998. = Forschungs- und Sitzungsberichte der Akademie für Raumforschung und Landesplanung, Band 203, S. 82-85
  • Planungsformen und Planungsinhalte. In: Methoden der Raumplanung 1997. Hrsg.: Akademie für Raumforschung und Landesplanung. - Hannover 1998, S. 186-204
  • Raumstruktur und regionalplanerische Zielsetzungen in der Region Franken. In: Wirtschaftsregion Heilbronn. Monographien deutscher Wirtschaftsgebiete. - Oldenburg 1997, S. 56-61 (mit P. Giehrl)


Thomas Heinl

Geboren 1960 in Selb. Nach dem Studium der Landespflege 1981-1987 in Freising-Weihenstephan zunächst in einem Landschaftsplanungsbüro, dann als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Landschaftsplanung und Ökologie der Universität Stuttgart und schließlich freiberuflich tätig. Seit 2000 Freiraum- und Umweltplaner beim Regionalverband Heilbronn-Franken. Mitglied der Landesarbeitsgemeinschaft Baden-Württemberg der Akademie für Raumforschung und Landesplanung seit 1999.

Forschungs- und Veröffentlichungsschwerpunkte: Ökologische Planung, Entwicklung der Kulturlandschaft, Landschaftsbildbewertung, GIS-Anwendungen in der Landschaftsplanung

Veröffentlichungen:

  • Strukturwandel in der Landwirtschaft in der Region. In: Regionalverband Franken (Hrsg.): Informationen Nr. 28 (2003)
  • Aufbau eines Informationssystems für die Umweltplanung im Übersichtsmaßstab 1: 200 000 für das Land Baden-Württemberg. In: Natur und Landschaft 78 (2003) Heft 1, S. 1-9 (mit T. Heck, T. Kürschner, G. Kaule, M. Lämmle und R. Friedrich)
  • Bedeutung der Datengrundlagen der Vermessungsverwaltung für den Aufbau eines Informationssystems für die ökologisch orientierte Planung im Maßstabsbereich 1: 200 000 in Baden-Württemberg. In: VGI, Österreichische Zeitung für Vermessung und Geoinformation 88 (2000) Heft 1, S. 37-45 (mit T. Heck)
  • Regionalisierte Qualitätsziele, Standards und Indikatoren für die Belange des Arten- und Biotopschutzes in Baden-Württemberg. Das Zielartenkonzept - ein Beitrag zum Landschaftsrahmenprogramm Baden-Württemberg. In: Natur und Landschaft 73 (1998) Heft 1, S. 9-25 (mit R. Walter, H. Reck, G. Kaule, M. Lämmle und E. Osinski)
  • Das Landschaftsbild - informationsästhetische Analyse landschaftlicher Strukturen und Folgerungen für Pflege und Gestaltung. In: Umweltbericht für den Landkreis Ebersberg. Hrsg.: Zentralinstitut für Raumplanung und Umweltforschung der Technischen Universität München. - München 1988, S. 777-822 (mit H. Hofmann, P. Latz, U. Stock und C. Valentien)


Foto: Prof. Dr. Beate Jessel

Prof. Dr. Beate Jessel

Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz. Geboren 1962; Studium der Landespflege an der Technischen Universität München-Weihenstephan, anschließend Tätigkeit in einem Planungsbüro. Von 1992 bis 1999 Leiterin des Referats "Ökologisch orientierte Planungen" an der Bayerischen Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege, von 1999 bis 2006 Professorin für Landschaftsplanung an der Universität Potsdam, von 2006 bis 2007 Lehrstuhl für Strategie und Management der Landschaftsentwicklung (Allianz-Stiftungsprofessur) an der Technischen Universität München. Bis Oktober 2007 Funktionen in zahlreichen Gremien, u.a. Mitglied des Beirats für Raumordnung beim Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Mitglied des Deutschen Rates für Landespflege, außerordentliches Mitglied des BDLA und Mitarbeit im Arbeitskreis Landschaftsplanung des BDLA, bis Mai 2007 Vorsitzende des Landesnaturschutzbeirats beim brandenburgischen Umweltministerium.

Forschungsschwerpunkte:Landschaftsentwicklung und Naturschutz, Landnutzungsmanagement, Umweltverträglichkeitsprüfung, Eingriffsregelung in den Naturhaushalt und naturschutzfachliche Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie

Jüngere Veröffentlichungen zum Thema (Auswahl):

  • Perspektiven für die Kulturlandschaftsentwicklung. In: Garten und Landschaft, 117 (2008) Heft 8, S. 13-15
  • Flächenpools in der Eingriffsregelung und regionales Landschaftswassermanagement als Beiträge zu einer integrierten Landschaftsentwicklung am Beispiel der Mittleren Havel. - Münster-Hiltrup 2006. = Naturschutz und Biologische Vielfalt, Nr. 33 (mit A. Schöps, B. Gall, M. Szaramowicz)
  • Zwischen Theorie und Praxis - landschaftliche Eigenart im Naturschutz und in der Eingriffsregelung. In: Landschaftsqualitäten. Festschrift für Prof. K. Ewald. - Bern 2006, S. 197-214
  • Die Zukunft der Eingriffsregelung im Kontext internationaler Richtlinien und Anforderungen. In: 30 Jahre naturschutzrechtliche Eingriffsregelung - Bilanz und Ausblick. Hrsg.: Deutscher Rat für Landespflege. - Bonn, Meckenheim 2007. = Schriftenreihe des Deutschen Rates für Landespflege, Heft 80, S. 56-63
  • Naturschutzfachliches Flächenmanagement durch regionale Flächenpools. In: Raumforschung und Raumordnung 65 (2006) Heft 5, S. 391-404
  • Elements, characteristics and character - Information functions of landscapes in terms of indicators. In: Ecological Indicators 6 (2006) 1, S. 153-167
  • Regional- und Umweltentwicklungsplanung als Voraussetzung für ein Kompensationsmanagement. In: Praxis und Perspektiven der Eingriffsregelung. Probleme der Flächen- und Maßnahmenbevorratung - Verknüpfung mit der Umwelt- und Raumplanung. Hrsg.: W. Köck, R. Thum, R. Wolf. - Baden-Baden 2005. = Schriftenreihe Recht, Ökonomie und Umwelt, S. 134-153
  • Landschaft. In: Handwörterbuch der Raumordnung. Hrsg.: Akademie für Landesplanung und Raumforschung. 4., neu bearb. Auflage, Hannover
  • Methodological Approaches to SEA within the Decision-Making-Process. In: Emplementing Strategic Environmental Assessment. Hrsg.: M. Schmidt, E. Joao, E. Albrecht. - Heidelberg, Berlin 2005, S. 365-383


Foto: Dr. Thomas Keidel

Dr. Thomas Keidel

Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungs- und Lehrbetrieb an der Universität Salzburg. Bearbeitung zahlreicher Forschungsprojekte zu stadtökologischen Fragestellungen; freiberufliche Tätigkeiten im Bereich der Orts- und Regionalentwicklung; Organisation und Durchführung von stadtgeographisch orientierten Führungen

Arbeitsschwerpunkte: Stadtgeographie, Stadtökologie, Stadtentwicklung, Stadtplanung

Veröffentlichungen:

  • Neue Gewerbegebiete am Stadtrand - Segen oder Fluch für die Städte? Umweltwirkungen von Gewerbegebieten im suburbanen Raum. In: Salzburger Geographische Arbeiten, Band 38 (2005), S. 107-120
  • Leitbilder für die ökologische Stadtentwicklung. In: Schriftenreihe des Bundesverbandes Deutscher Gartenfreunde, Band 158 (2002), S. 67-82
  • Umweltwirkungen, insbesondere Austauschbeziehungen gewerblicher Nutzungen im Stadtumland. Empirische Untersuchungen an Beispielen aus der Stadtregion Halle-Leipzig. - Leipzig 2001. = UFZ-Bericht 18/Stadtökologische Forschungen Nr. 31 (mit A. Mayr)
  • Mobility concepts in a large housing estate in Eastern Germany. The example of Leipzig-Grünau. In: Urban ecology. Hrsg.: J. Breuste, H. Feldmann, O. Ulmann. - Heidelberg 1998, S. 547-550
  • Erfassung und Bewertung des Versiegelungsgrades befestigter Flächen. - Leipzig 1996. = UFZ-Bericht 12/Stadtökologische Forschungen Nr. 7 (mit J. Breuste, G. Meinel, B. Münchow, M. Netzband und M. Schramm)


Dr. Manfred Kühn

Geboren 1960; Studium der Landschaftsplanung an der Universität/Gesamthochschule Kassel; 1989-1994 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Kassel; 1995 Leiter eines Planungsbüros in Erfurt; seit 1996 wissenschaftlicher Mitarbeiter und Projektleiter am Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung in Erkner (IRS).

Arbeitsschwerpunkte: Stadt- und Regionalplanung, Stadtlandschaften, strategische Planung

Veröffentlichungen (themenbezogene Auswahl):

  • Strategische Stadt- und Regionalplanung. In: Raumforschung und Raumordnung 66 (2008)
    Heft 3
  • Kompetenzen und Aufgaben der Raumordnung in der Gestaltung von Kulturlandschaften. Planungs- und rechtswissenschaftliches Gutachten (im Auftrag des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung). - Bonn 2007. = BBR-Online-Publikation Nr. 19/2007 (mit T. Gawron und A. Vetter
  • Greenbelt and Green Heart: separating and integrating landscapes in European city regions. In: Landscape and Urban Planning 64 (2003) 1-2, S. 19-27


Hans Leicht

Leitender Regierungsdirektor in der Abteilung Naturschutz des Bayerischen Landesamtes für Umwelt. Dort seit 1974 tätig, zuvor Gärtnerlehre und anschließend Studium der Landschaftsarchitektur an der Technischen Universität München in Weihenstephan.

Arbeitsschwerpunkte: Landschaftsplanung auf allen Planungsebenen, Kulturlandschaften in Bayern, Historische Kulturlandschaften, Landschaftsentwicklung und nachwachsende Rohstoffe


Foto: Philippe Peters

Philippe Peters

Studium der Umweltnaturwissenschaften an der ETH Zürich; Dipl. Natw. in Umweltnaturwissenschaften. Seit 1997 in dem für Landesplanung zuständigen Ministerium in Luxemburg tätig; seit 2007 "Conseiller de direction adjoint" im Innen- und Landesplanungsministerium Luxemburg.

Arbeitsschwerpunkte: Landes- und Regionalplanung; Landesentwicklungspläne, regionale Kooperation, Naturparke, Stadtlandschaften, Brachenkonversion



Prof. Dr. Winfried Schenk

Lehrstuhl für Historische Geographie am Geographischen Institut der Universität Bonn; Korrespondierendes Mitglied der Akademie für Raumforschung und Landesplanung (derzeit Leiter des Arbeitskreises "Suburbane Räume als Kulturlandschaften"); 2. Vorsitzender der Deutschen Akademie für Landeskunde; 1. Vorsitzender des Arbeitskreises für historische Kulturlandschaftsforschung in Mitteleuropa (ARKUM).
Geboren 1956; nach Lehramtsstudium und Studienreferendariat ab 1985 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Kulturgeographie der Universität Würzburg bei Prof. Dr. H. Jäger; 1988 Promotion ("Mainfränkische Kulturlandschaft unter klösterlicher Herrschaft. Die Zisterzienserabtei Ebrach als raumwirksame Institution vom 16. Jahrhundert bis 1803"); 1993 Habilitation ("Waldnutzung, Waldzustand und regionale Entwicklung in vorindustrieller Zeit im mittleren Deutschland"). 1993/94 Vertretung einer C3-Professur "Regionale Geographie" an der Technischen Universität München; 1996 bis 2001 C3-Professur für Anthropogeographie und Landeskunde Südwestdeutschlands in Tübingen; seit 2001 Professor
(C 4) in Bonn.

Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Historische Geographie Mitteleuropas, Kulturlandschaftspflege, Geographie ländlicher Räume

Wichtige Publikationen:

  • Deutschland - eine Geographie. - Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 2007 (Herausgeber, zusammen mir R. Glaser und H. Gebhardt)
  • Allgemeine Anthropogeographie. - Gotha: Perthes Geographie Kolleg 2005 (Herausgeber, zusammen mit K. Schliephake)
  • Kulturlandschaftspflege. Beiträge der Geographie zur räumlichen Planung. - Stuttgart/Berlin 1997 (federführender Herausgeber, zusammen mit K. Fehn und D. Denecke).


Andreas Vetter

Studium der Landschaftsplanung an der Technischen Universität Berlin, 2004-2006 Referendariat der Landespflege in Nordrhein-Westfalen (Bezirksregierung Köln), 2006-2007 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung in Erkner (IRS).

Arbeitsschwerpunkte: Rechtsgrundlagen des Natur- und Umweltschutzes, Planungsrecht, Kulturlandschafts- und Freiraumentwicklung; Modellvorhaben der Raumordnung

Veröffentlichungen:

  • Kulturlandschaft - Perspektive für eine integrierte nachhaltige Regionalentwicklung in der Niederlausitz. In: Landschaft im Wandel. Natürliche und anthropogene Besiedlung der Niederlausitzer Bergbaufolgelandschaft. Hrsg.: Wöllecke, J.; Anders, K.; Durka, W.; Elmer, M.; Wanner, M.; Wiegleb, G. - Aachen 2007, S. 233-248 (mit L. Gailing und A. Röhring)
  • Regionale Kulturlandschaftsgestaltung. Neue Entwicklungsansätze und Handlungsoptionen für die Raumordnung. Hrsg.: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS); Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR). - Bonn 2007. = BBR-Online-Publikation 18/2007 (mit L. Gailing, H. Kilper und A. Röhring)
  • Kulturlandschaften. Chancen für die regionale Entwicklung in Berlin und Brandenburg. Hrsg.: Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung; Senatsverwaltung für Stadtentwicklung; verantwortlich: Gemeinsame Landesplanungsabteilung der Länder Berlin und Brandenburg; Bearbeitung und Redaktion: Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung (IRS). - Potsdam 2007 (mit A. Röhring und L. Gailing)

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