Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung

Evaluierung der Städtebauförderung –
Wirkungen und Nebenwirkungen (IzR 2.2016)

Die Autoren

Christoph Baumann, M.A.

Christoph Baumann ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geographie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Neben Geographie studierte er Medienwissenschaften, Germanistik, Geschichte und Bildungswissenschaften.
Derzeit promoviert er zum Thema "Idyllische Ländlichkeit – Eine Kulturgeographie der Landlust". Seine weiteren Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Geographie des Ländlichen, Kultur-/Sozialtheorie, Mediengeographie, geographische (Hoch-)Schuldidaktik und Fortbildung von Lehrenden.

Publikationen (Auswahl):

  • 2015: Geographien zwischen Diskurs und Praxis. Mit Wittgenstein Anknüpfungspunkte von Diskurs- und Praxistheorie denken. Geographica Helvetica, 70. S. 225-237. (mit Andreas Tijé-Dra und Jan Winkler)
  • 2015: Filme in der Hochschullehre – Wie audiovisuelle Medien in Lehrveranstaltungen eingesetzt werden können. In: Hochschuldidaktische Aufsätze 6, 2015/ Schriften zur Hochschuldidaktik des FBZHL Erlangen-Nürnberg. (mit Dirk Jahn)
  • 2015: Geographische Filme machen. Ein handlungs- und produktionsorientierter Vorschlag für einen mediensensiblen Geographieunterricht. In: geographie heute, 324. S. 30-35.
  • 2014: Facetten des Ländlichen aus einer kulturgeographischen Perspektive. Die Beispiele Raumplanung und Landmagazine. In: Nell, Werner; Weiland, Marc (Hrsg.): Imaginäre Dörfer. Zur Wiederkehr des Dörflichen in Literatur, Film und Lebenswelt. Bielefeld. S. 89-109.
  • 2010: Raum und Region in Fernsehkrimis – eine mediengeographische Analyse von Verortungspraktiken in ausgewählten ZDF-Vorabendserien. In: Mitteilungen der Fränkischen Geographischen Gesellschaft, 57. S. 87-107.


Foto: Stephan Beetz

Prof. Dr. Stephan Beetz

Stephan Beetz lehrt und forscht seit 2009 an der Fakultät Soziale Arbeit der Hochschule Mittweida/Sachsen. Nach den Studien der Sozialarbeit/Sozialpädagogik und der Soziologie promovierte er an der Humboldt-Universität zu Berlin im Bereich der Stadt- und Regionalsoziologie. Er arbeitete als wissenschaftlicher Mitarbeiter bzw. Angestellter in mehreren DFG-Forschungsprojekten, interdisziplinären Akademiegruppen (Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Leopoldina) und am Thünen-Institut für Ländliche Räume. Zu den Arbeitsforschungsschwerpunkten zählen Migrationsverläufe und sozialräumlicher Wandel, (Wohnungs-) Genossenschaften, Nachbarschaften und Quartier, Entwicklungen ländlicher Räume, Lebensphase Jugend und Jugendarbeit, Altern und Raum.

Publikationen (Auswahl):

  • Stephan Beetz 2015: Peripherisierte ländliche Räume - "schrumpfende" soziale Hilfesysteme? In: Sozialmagazin. Die Zeitschrift für Soziale Arbeit 40 (2015) Heft 3-4, 6-13
  • Beetz, Stephan und Wolter, Birgit 2015: Alter(n) im Wohnumfeld zwischen Individualisierung und kollektivem Handeln. In: Anne van Rießen, Christian Bleck, Reinhold Knopp Sozialer (Hrsg.): Raum und Alter(n). Zugänge, Verläufe und Übergänge sozialräumlicher Handlungsforschung. Wiesbaden: Springer VS, 207-224
  • Beetz, Stephan, Müller, Bernhard, Beckmann, Klaus J., und Hüttl, Reinhard F. 2009: Altern in Gemeinde und Region (Altern in Deutschland Bd. 5). Nova Acta Leopoldina NF Bd. 103, Nr. 367, Stuttgart: Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft
  • Beetz, Stephan 2007: Demographisierung ökonomischer, kultureller und sozialer Probleme am Beispiel des ländlichen Raumes. In: Barlösius, Eva und Daniela Schiek (Hrsg.): Demographisierung des Gesellschaftlichen. Analysen und Debatten zur demographischen Zukunft Deutschlands. Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften, S. 221-246
  • Beetz, Stephan 2004: Dörfer in Bewegung. Hamburg: Krämer


Caroline Dangel-Vornbäumen

Caroline Dangel-Vornbäumen ist seit 2011 beim Deutschen LandFrauenverband tätig. Als Referentin verantwortet sie die Themen Ländliche Räume, Verbraucherpolitik und Hauswirtschat und ist als stellvertretende Hauptgeschäftsführerin eingesetzt. Die Diplom-Ökotrophologin hat von 2005 bis 2007 an der Professur für Haushalts- und Konsumökonomik der Universität Bonn als Lehrbeauftragte gearbeitet und zur beruflichen Selbstständigkeit im Haushalts- und Familienkontext geforscht. Von 2007 bis 2010 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin für zwei Abgeordnete im Deutschen Bundestag tätig.

Publikationen (Auswahl):

  • Dangel-Vornbäumen, C.: LandFrauen als Multiplikatorinnen von Bildung im Dorf. In: Bildung im Dorf. Was leistet Bildung für ländliche Räume? Schmied, D.; Born, M.; Bombeck, H. (Hrsg.). Göttingen 2014. S. 135-144
  • Dangel-Vornbäumen, C.: Bäuerinnen – Ernährerinnen der Welt. In: Ländlicher Raum. Zeitung der Agrarsozialen Gesellschaft. 2/2013, S. 34 – 35
  • Dangel-Vornbäumen, C.; Meßmer, A.-K.; Vornbäumen, O.: Von der Abschaffung einer Quote. In: Neue Gesellschaft/Frankfurter Hefte 12/2012. S. 38-41
  • Dangel-Vornbäumen, C.: Frauen gründen "anders" als Männer. Unterschiede bei der Existenzgründung. In: Direkt. Informationen des Berufsverbandes Direktvertrieb. Ausgabe 2/2011. S. 7 – 8
  • Dangel-Vornbäumen, C.: Freischaffende Künstlerinnen und Künstler – Modernisierungsavantgarde für prekäres Unternehmertum? In: Bührmann, A. D.; Pongratz, H. J. (Hrsg.): Prekäres Unternehmertum. Unsicherheiten von selbstständiger Erwerbstätigkeit und Unternehmensführung. Reihe Wirtschaft und Gesellschaft. VS Verlag für Sozialwissenschaften / Springer Fachmedien. Wiesbaden 2010


Dr. István Ferencsik

Wissenschaftler, Mitglied der Ungarischen Akademie der Wissenschaften (HAS) und des Regionalen Komitees der HAS. Seine wichtigsten Forschungsgebiete sind die Stadt-Land-Beziehungen in Ungarn und im Karpatenbecken sowie die räumliche Modellierung struktureller Veränderungen.


Foto: Tatjana Fischer

Tatjana Fischer

Tatjana Fischer ist Wissenschaftlerin am Institut für Raumplanung und Ländliche Neuordnung der Universität für Bodenkultur Wien. Nach dem Studium der Geographie an der Universität Wien arbeitete sie in außeruniversitären Forschungseinrichtungen u. a. in den Bereichen Raumplanung sowie Umweltschutz. 2005 hat sie ihre Dissertation über die raumbezogenen Bestimmungsfaktoren der Lebensqualität im Alter an der Universität für Bodenkultur abgeschlossen. Seither beschäftigt sie sich mit den Konsequenzen des demographischen Wandels auf die Raumentwicklung, dem Zusammenhang zwischen Wanderungsverhalten und Lebenszyklus sowie der Kommunikation der Bedeutung raum- und planungswissenschaftlicher Aspekte in der Auseinandersetzung um ein qualitätsvolles Altsein und Älterwerden.

Publikationen:

  • Fischer, T. (2015): Weggehen. Zurückkommen. Verbunden bleiben. In: Ländlicher Raum, 1/2015, S. 1-13
  • Fischer, T. (2015): Der Hauptwohnsitz – Ein geeigneter Indikator zur Abbildung des räumlichen Lebensmittelpunktes junger Senior/innen? In: Standort: Zeitschrift für angewandte Geographie, 39 (4), S. 200-206. DOI 10.1007/s00548-015-0398-5.
  • Fischer, T., Weber, G. (2014): Mobility, Diversity, Identity: Challenges of Young Women in Rural Areas in Austria. In: Bonifacio, G. T., Gender and Rural Migration: Realities, Conflict and Change. Routledge Research in Gender and Society 38, Routledge, New York, S. 61-82.



Olaf Foss

Olaf Foss ist Soziologe, Leitender Wissenschaftler und früherer Forschungsdirektor am Norwegischen Institut für Stadt- und Regionalforschung (Leiter der Abteilung für Sozioökonomische und Räumliche Studien). Von 1988 bis 2010 war er Herausgeber der halbjährlich erscheinenden Zeitschrift des Instituts "Regionale trender". Seit den 1970er Jahren war Foss aktiv in der ländlichen und regionalen Forschung, und seine Forschungen und Veröffentlichungen umfassen ein breites Spektrum an Themen der regionalen und räumlichen Entwicklung, national sowie international. Er war auch Wissenschaftlicher Koordinator / Leitender Wissenschaftler in zwei nationalen Forschungsprogrammen über die regionale Entwicklung beim Norwegischen Wissenschaftsrat. Foss war verantwortlich für die Funktion des ESPON Contact Point (ECP) in Norwegen für den Zeitraum 2003-2010 und auch Partner in mehreren ESPON-Projekten.


Kathrin Funk

Nach ihrem Studium der Biochemie (Master of Science) an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ist Kathrin Funk seit 2015 Doktorandin am Institut für Biochemie und Molekularbiologie, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. 2011 wurde sie in den Bundesvorstand des Bundes der Deutschen Landjugend (BDL) und 2014 zur Bundesvorsitzenden gewählt. Dieses Amt gab sie Ende April 2016 ab.
Als Vorsitzende des BDL war Kathrin Funk für republikweite Projekte, Aktionen und Kampagnen wie "jugend.macht.land." oder "Fremde werden Freunde" verantwortlich. Leidenschaftlich machte sie sich für mehr und bessere Beteiligung junger Menschen stark. Zu ihren Arbeitsschwerpunkten gehörten Querschnittsthemen wie die Gestaltung des demografischen Wandels, Jugend- und Gesellschaftspolitik sowie die politische Arbeit und Vertretung der Interessen junger Menschen in den ländlichen Räumen. Sie arbeitete an den Handlungsempfehlungen für die Demografiestrategie der Bundesregierung mit, war Jurymitglied (u.a. für "LandAufSchwung 2015") und ist Trägerin der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.


Foto: Luisa Kersch

Luisa Kersch

Luisa Kersch studiert Sozialwissenschaften und arbeitet als studentische Hilfskraft von Prof. Dr. Waldemar Vogelgesang an der Universität Trier. Zu den thematischen Schwerpunkten ihrer Projektmitarbeit gehören die Erforschung dörflicher Lebenswelten und die Berufsorientierung von Jugendlichen. Im Rahmen ihrer Bachelorarbeit zum Thema "Jugend in der Eifel" nimmt sie eine empirische Analyse des Zusammenhangs zwischen politischen Beteiligungsformen und Dorfbindung vor.


Prof. Tomasz Komornicki

Professor Tomasz Komornicki, Absolvent der Universität Warschau (1988), Promotion an der Polnischen Akademie der Wissenschaften, stellvertretender Direktor des Instituts für Geografie und Räumliche Organisation der Polnischen Akademie der Wissenschaften, Professor an der Fakultät für Geowissenschaften und Räumliche Planung, Marie Curie-Sklodowska-Universität in Lublin; Mitglied des Leitungsstabes des Komitees für Räumliche Wirtschaft und Regionalplanung der Polnischen Akademie der Wissenschaften, Leiter und Mitglied zahlreicher polnischer und internationaler Forschungsprojekte, einschließlich ESPON- und INTERREG-Projekte; Mitglied des Beratungsgremiums für die Erstellung eines neuen räumlichen Entwicklungskonzeptes für Polen bis 2030 (im Ministerium für Regionale Entwicklung); Mitglied des internationalen Forschungsteams, das die Räumliche Agenda für die Europäische Union 2020 vorbereitet. Verfasser von mehr als 300 wissenschaftlichen Publikationen. Seine wichtigsten Interessengebiete sind die Geografie internationaler Beziehungen (einschließlich Wanderungen und Handel), Studien über Grenzen (lange Erfahrung in der Analyse von grenzüberschreitendem Verkehr), Verkehrsgeografie und Raumplanung.


Foto: Hans Joachim Kujath

Prof. Dr. Hans Joachim Kujath

Hans Joachim Kujath ist Dipl.-Ing. der Stadt- und Regionalplanung sowie Dr.-phil. im Schwerpunkt Stadt- und Regionalsoziologie. Er arbeitet als Seniorwissenschaftler am Leibniz-Institut für raumbezogene Sozialforschung (IRS, Erkner) und lehrt an der TU Berlin Stadt- und Regionalökonomie. Seine Arbeitsschwerpunkte sind die räumlichen Implikationen der Wissensgesellschaft und der Wissensökonomie, Wirtschaftsraum- und Wirtschaftsverflechtungsanalysen, die Entwicklung der Metropolregionen, die europäische Raumentwicklung sowie die regionale Struktur- und Raumentwicklungspolitik.

Publikationen (Auswahl):

  • Kujath, Hans Joachim: Hochschulen in regionalen Innovationskontexten - ostdeutsche Erfahrungen. In: Koschatzky, Knut; Stahlecker, Thomas (Hrsg.): Neue strategische Forschungspartnerschaften zwischen Wissenschaft und Wirtschaft im deutschen Innovationssystem. Stuttgart: Fraunhofer Verlag, 2015, S. 101-118 (ISI-Schriftenreihe Innovationspotenziale)
  • Kujath, Hans Joachim: Wissensgesellschaftliche Raumdifferenzierung in Deutschland. In: Fritsch, Michael; Pasternack, Peer; Titze, Mirko (Hrsg.): Schrumpfende Regionen - dynamische Hochschulen. Hochschulstrategien im demographischen Wandel. Wiesbaden. Springer VS 2015, S.21-42.
  • Kujath, Hans Joachim, Peiker, Wolfdietrich: Wandel des internationalen Städtesystems unter dem Einfluss der Wissensökonomie. In: Geographische Rundschau 12/2014, S. 12-19.
  • Kujath, Hans Joachim: Wegener, Michael: Wachstum und Innovation. Bonn: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung, 2013, S. 25 (Deutschland in Europa: Ergebnisse des Programms ESPON 2013 Bd. 3)
  • Kujath, Hans Joachim: Fachkräfte als Treiber dynamischer Regionalentwicklung und zukunftsorientierten Strukturwandels. In: Lange, Joachim; Brandt, Arno (Hrsg.): Was kann regionale Wirtschaftsförderung zur Fachkräftesicherung beitragen? Loccum 2013. Rehburg-Loccum: Evang. Akad. Loccum, 2013, S. 117-14


Dr. Steffen Maretzke

Steffen Maretzke studierte Wirtschaftswissenschaften an der Hochschule für Ökonomie in Berlin. Dort promovierte er 1987 zu Fragen der demografischen Entwicklung in ländlich geprägten Regionen der DDR. Nach seiner Tätigkeit in der Forschungsleitstelle für Territorialplanung an der Staatlichen Plankommission der DDR arbeitete er seit 1990 als Projektleiter in verschiedenen Referaten des BBSR, wo er sich u.a. mit Fragen der regionalen Arbeitsmarktentwicklung, mit Regionalanalysen zum ostdeutschen Transformationsprozess, mit regionaler Strukturpolitik und dem demografischen Wandel in den Regionen Deutschlands befasste. In der Deutschen Gesellschaft für Demographie e.V. (DGD) arbeitete er viele Jahre im Vorstand mit und ist Vorsitzender des DGD-Arbeitskreises "Städte und Regionen". Mit der Dezembertagung, die seit vielen Jahren von diesem Arbeitskreis in Kooperation mit dem BBSR organisiert wird, sorgt er regelmäßig dafür, dass die Herausforderungen des demografischen Wandels im Blick der handelnden Akteure bleiben.

Publikationen (Auswahl):

  • Susanne Schön, Steffen Maretzke: Sicherung des Fachkräfteangebotes im ländlichen Raum, In: MORO-Praxis Heft 1.2015. BMVI (Hrsg.) 2015, 83 S.
  • Steffen Maretzke: Regionale Disparitäten der Armut in Deutschland. In: Franke, Silke (Hrsg.), 2015: Armut im ländlichen Raum? Analysen und Initiativen zu einem Tabu-Thema. Argumente und Materialien zum Zeitgeschehen Nr. 97. Hans-Seidel-Stiftung München, S. 19-40
  • Besonders vom demografischen Wandel betroffene Regionen. Ergebnisse der Arbeitsgruppe D "Lebensqualität in ländlichen Räumen und integrative Stadtpolitik fördern" der Demografiestrategie der Bundesregierung. In: BBSR-Onlinepublikation Dezember 11/2014, S. 4-21 - ISSN 1868-0097
  • Steffen Maretzke: Infrastrukturindikator 2012: ein wichtiger Indikator für die Neuabgrenzung der Fördergebiete in Deutschland. In: BBSR-Analysen kompakt, Band/Heft: 2014,5 ISBN: 978-3-87994-724-9, ISSN: 2193-5017, 20, URL: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:101:1-201406271743
  • Steffen Maretzke: Regionale Disparitäten in Deutschland auf der Ebene von Gemeinden und Kreisen, Studie im Auftrag des Deutschen Zentrums für Altersfragen, S.: 1-84, 30.10.2014


Foto: Antonia Milbert

Antonia Milbert

Antonia Milbert ist Diplom-Agraringenieurin der Fachrichtung Gartenbauwissenschaften (Universität Hannover) und seit 1992 Mitarbeiterin im Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (vormals BBR, BfLR) – bis 1997 im Referat "Grundsatzfragen der Raumordnung", seit 1998 im Referat "Stadt-, Umwelt- und Raumbeobachtung". Schwerpunktmäßig befasst sie sich mit Fragen zu Indikatoren und Indikatorensystemen –speziell zu nachhaltiger Raumentwicklung und zu Geschlechterdifferenzen in der Regionalentwicklung – sowie zu Raumtypen und zur ländlichen Entwicklung.

Publikationen (Auswahl):

  • 2015: Wachsen oder schrumpfen? BBSR-Typisierung als Beitrag für die wissenschaftliche und politische Debatte (BBSR-Analysen KOMPAKT 12/2015). Bonn.
  • 2013: Region als System - Theorien und Ansätze für die Regionalentwicklung. Einführung. Informationen zur Raumentwicklung 1.2013, S. I-III.
  • 2013: A. Milbert, G. Sturm, A. Walther: Auf der Suche nach dem guten Leben. Geschlechtstypische Wanderungen in Deutschland (BBSR-Analysen KOMPAKT 04/2013). Bonn
  • 2013: A. Milbert, I. M. Breuer: European Atlas of Services of General Interest (BBSR Sonderveröffentlichung). Bonn.
  • 2012: A. Milbert, G. Krischausky: Raumabgrenzungen und Raumtypen des BBSR (Analysen Bau.Stadt.Raum, Band 6). Bonn.


Sandra Schlee

Sandra Schlee, Diplom-Sozialpädagogin/Sozialarbeiterin, arbeitet als Grundsatzreferentin für Jugendpolitik und Bildung beim Bund der Deutschen Landjugend (BDL). Der bundesweit agierende Jugendverband vertritt die Interessen von jungen Menschen in ländlichen Regionen. Thematisch befasst sich Frau Schlee mit der Förderung von bürgerschaftlichem Engagement, Partizipation junger Menschen in Entscheidungs- und Regionalentwicklungsprozessen, der Gestaltung des demografischen Wandels, Demokratieförderung und Integration.


Foto: Dr. Gabriele Sturm

Dr. Gabriele Sturm

Gabriele Sturm ist seit 2005 Projektleiterin im Referat Stadt-, Umwelt- und Raumbeobachtung des BBSR in Bonn. Nach einem Studium der Soziologie und Mathematik hatte sie zunächst in verschiedenen sozialpsychologischen Forschungsprojekten gearbeitet, war wissenschaftliche Assistentin (Forschung und Lehre) an den Universitäten Bielefeld und Dortmund, wo sie 1998 in die Fakultät Raumplanung habilitiert wurde, und Hochschuldozentin für Methoden der empirischen Sozialforschung an der Philipps-Universität Marburg mit zwischenzeitlichen Lehrstuhlvertretungen in Dresden und Bern. Zu ihren Arbeitsschwerpunkten gehört: Methodologie und Methoden für die Erforschung und Gestaltung räumlicher Phänomene, Umfrageforschung, kleinräumige Stadtbeobachtung, Soziologie des Raums, Geschlecht und Raum.

Publikationen (Auswahl):

  • 2015: G. Sturm, N. Körner-Blätgen: Informationen aus der vergleichenden Stadtbeobachtung: Internationale Migration in deutsche Großstädte (BBSR-Analysen KOMPAKT 11/2015). Bonn.
  • 2015: G. Sturm, A. Milbert, R. Müller-Kleißler: Gender-Index revisited (BBSR-Analysen KOMPAKT 08/2015). Bonn.
  • 2015: G. Sturm, B. Adam, J. Göddecke-Stellmann: Divergenzen und Konvergenzen in Großstadtregionen – kleinräumige Analysen (BBSR-Analysen KOMPAKT 01/2015). Bonn.
  • 2014: G. Sturm, A. Güleş: Die kleinräumige Struktur sozialräumlicher Individualisierung in deutschen Großstädten. In: Berger, Peter A. et al. (Hrsg.): Urbane Ungleichheiten. Wiesbaden, S. 65-87.
  • 2012: G. Sturm, B. Adam: Die Attraktivität großer Städte: ökonomisch – demografisch – kulturell. Ergebnisse eines Ressortforschungsprojekts des Bundes. Bonn.


Waldemar Vogelgesang

Waldemar Vogelgesang, Jg. 1952, ist Professor für Soziologie an der Universität Trier. Er ist Mitbegründer des interdisziplinären Forschungsteams "Medienkultur und Lebensformen" und Mitglied der Forschungsgruppe "Angewandte Sozialforschung", die seit Anfang der 2000er Jahre regelmäßig Untersuchungen im städtischen und ländlichen Raum durchführt.

Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Jugend-, Medien- und Kultursoziologie sowie in der Migrations- und Sozialraumforschung.

Publikationen:

  • 2015: W. Vogelgesang, J. Kopp, R. Jacob, A. Hahn: Urbane Dörfer. Räumliche Entgrenzungsprozesse und parzellierte Gemeinschaftsformen. In: SWS-Rundschau, Heft 3, S. 279-305.
  • 2015: W. Vogelgesang, M. Majouno: Jugend- Sub- und Fankulturen. In: A. Hepp, F. Krotz, S. Lingenberg, J. Wimmer (Hrsg.).: Handbuch Cultural Studies und Medienanalyse, S. 227-236.
  • 2014: Digitale Medien – Jugendkulturen – Identität. In: K.-U. Hugger (Hrsg.): Digitale Jugendkulturen. S. 137-154.
  • 2013: Auf dem Weg zur Normalität – Integrationsfortschritte von jugendlichen Spätaussiedlern. In: M. Hermann, R. Öhlschläger (Hrsg.): Hier die Russen – dort die Deutschen, S. 15-32.


Foto: Gerlind Weber

O. Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Gerlind Weber

Gerlind Weber studierte Soziologie, Raumplanung und Rechtswissenschaften in Wien. Sie startete ihre wissenschaftliche Laufbahn an der Technischen Universität Wien. Im Jahr 1991 wurde sie als Universitätsprofessorin für Raumforschung und Raumplanung an die Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) berufen. Bis zu ihrer Pensionierung 2012 leitete sie an der BOKU das Institut für Raumplanung und ländliche Neuordnung. Sie lehrte an zahlreichen Universitäten und übte Gastprofessuren an der ETH Zürich und an der Kyoto University aus. Heute ist sie als freischaffende Raumwissenschaftlerin tätig. Sie beschäftigt sich mit der nachhaltigen Entwicklung ländlicher Räume, schrumpfenden Regionen, Frauen am Land, Bodenpolitik, Ortskernrevitalisierung und den Raumwirkungen des demographischen Wandels.

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