Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung

Potenziale der Raumordnung

Chancen erkennen, Zukunft gestalten

IzR 3/2018
Hrsg.: BBSR

Inhalt

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Matthias Furkert

Raumordnung
Die unbekannte, verkannte Schöne?!
Einführung

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Matthias Furkert,
Svenja Skowronski

Eine Disziplin im Wandel
Entwicklung, aktueller Stellenwert und Handlungsoptionen der Raumordnung

Raumirgendwas oder Innenarchitektur!? Immer wieder sehen sich Raumordner mit Unwissenheit in Bezug auf ihre Disziplin konfrontiert. Entspricht der aktuelle Stellenwert der Raumordnung ihren Potenzialen für eine nachhaltige räumliche Ordnung und Entwicklung Deutschlands? Welche Handlungsmöglichkeiten ergeben sich?

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Rainer Danielzyk,
Axel Priebs

Potenziale und Perspektiven von Raumordnung und Raumentwicklung

In einer Gesellschaft, die sich vielfach nach einfachen Antworten und einer Reduzierung der Komplexität sehnt, haben Raumordnung und Raumentwicklung einen schweren Stand. Die Autoren heben in ihrem Beitrag die wichtige ausgleichende und vorsorgende Funktion der Raumordnung hervor.

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Stephan Mitschang

Raumordnung – eine kritische Betrachtung!

Der Beitrag setzt sich anhand ausgewählter planerischer und rechtlicher Aspekte mit der gegenwärtigen Situation der Raumordnung kritisch auseinander und betrachtet dabei insbesondere die Aufgaben der Regionalplanung im Zusammenhang mit der Energiewende.

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Bettina Käppeler,
Annika Koch,
Nele Kristin Meyer,
Ulrich Scheffler

Raumordnung kann Meer

Mit dem Meer verbinden viele die Vorstellung von einem freien Raum. Steigende Raumansprüche durch wirtschaftliche Interessen erzeugen jedoch einen hohen Nutzungsdruck – ein Beispiel dafür ist der Ausbau der Offshore-Windenergie. In diesem Spannungsfeld aus Wirtschaft, Wissenschaft und Umwelt erfüllt die maritime Raumordnung eine entscheidende Rolle. Sie ist ein vorausschauendes Planungsinstrument, das Nutzungsinteressen und Schutzansprüche koordiniert.

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Holger Gnest,
Hildegard Zeck

Raumordnerische Steuerung des großflächigen Einzelhandels
Das Beispiel Niedersachsen

Die Raumordnung in den Ländern verfügt über bewährte Instrumente, um den großflächigen Einzelhandel zu steuern. Sie wurden in einem kontinuierlichen Anpassungsprozess an den Strukturwandel im Handel, rechtliche Gestaltungsmöglichkeiten und politische Ziele entwickelt. Für die Zukunft stellen sich neue Herausforderungen, insbesondere durch den wachsenden Onlinehandel.
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Joschka Knuth,
Frank Liebrenz

Die Landesentwicklungsstrategie Schleswig-Holstein 2030
Zukunft im echten Norden gestalten

Die Herausforderungen der Zukunft sind vielfältig und damit auch die Aufgaben für Staat und Gesellschaft. Doch welche Strategien, Handlungsansätze, Konzepte und Lösungen benötigt das Land heute und in den nächsten Jahren? Was sind die Schwerpunkte und klaren Ziele? Konzeptionelle Antworten auf diese Fragen bietet die Landesentwicklungsstrategie Schleswig-Holstein 2030. Sie bündelt die Ergebnisse eines umfassenden Dialog- und Arbeitsprozesses zur Zukunftsgestaltung Schleswig-Holsteins. Ein neuer Ansatz zur Weiterentwicklung der Landesplanung?

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Peter Seifert

Hochwasser
Kann Raumordnung vorbeugen helfen?

Die Hochwasservorsorge hat in den letzten Jahren in der Raumplanung einen Bedeutungsschub erfahren. Immer mehr Raumordnungspläne widmen sich diesem Thema und neue Festlegungskategorien sind entstanden. Doch geht von der wachsenden Fülle ein wachsender Nutzen aus? Der Beitrag geht dieser Frage anhand von Erfahrungen aus der hochwassergeprüften Planungsregion um Dresden nach. Ergänzt wird er durch einen kurzen Blick auf die bundesweite Diskussion zur raumordnerischen Hochwasservorsorge.

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Oliver Weidlich, Sandra Weber, Sandra Wiebel

Raumordnerische Rohstoffsicherung
Das Beispiel des Regierungsbezirks Unterfranken

Die regionalplanerische Rohstoffsicherung ist eine unentbehrliche Aufgabe für unsere Volkswirtschaft, die sich aber mit zunehmenden Raumwiderständen auseinandersetzen muss. Im bayerischen Regierungsbezirk Unterfranken laufen aktuell für die drei unterfränkischen Regionalen Planungsverbände Fortschreibungen in den Kapiteln zur Rohstoffsicherung an. Herangehensweise und Herausforderungen dieser Arbeit beleuchten die dafür verantwortlichen Regionalplaner in diesem Beitrag.

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Julia Blinde, Christoph van Gemmeren

Siedlungsentwicklung in einem prosperierenden Verdichtungsraum
Raumordnerische Ideen im Aufstellungsprozess zum Regionalplan Düsseldorf

Die Region um Düsseldorf ist geprägt von einem hohen Wachstumsdruck und einem sehr engen räumlichen Korsett. Flächenbedarfe für unterschiedlichste Nutzungsansprüche sind nur schwer zu verorten. Die Regionalplanung in Düsseldorf setzt im Bereich Wohnen und Gewerbe auf einen konsensorientierten und regional abgestimmten Steuerungsansatz. Der Beitrag reflektiert raumordnerische Instrumente, die Regionalplanungsinstitutionen in NRW nutzen können.
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Andreas Berkner,
Katrin Klama

An den Klimawandel anpassen
Vom KlimaMORO zum Regionalplan Leipzig-Westsachsen 3.0

Die Regionalplanung in Leipzig-Westsachsen hat sich ausgehend vom Regionalplan 2008 intensiv und kontinuierlich mit der Anpassung an den Klimawandel befasst. Die Ergebnisse des Modellvorhaben der Raumordnung "Raumentwicklungsstrategien zum Klimawandel" (KlimaMORO) flossen direkt in die laufenden Planungen ein. Der Beitrag beschreibt die Herangehensweise mit regionalen Fallbeispielen zum Siedlungsklima, zur Forstwirtschaft und zum Hochwasserschutz.
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Marion Schilling,
Steffi Pforte

Zwischen den Stühlen: Politische Egoismen und fachliche Notwendigkeit
Der sachliche Teilplan "Daseinsvorsorge" von Anhalt-Bitterfeld-Wittenberg

In der Planungsregion Anhalt-Bitterfeld-Wittenberg müssen Zentrale Orte festgelegt werden, um die öffentliche Daseinsvorsorge und ihre Tragfähigkeit in der Kommunalpolitik zu sichern. Aber: Jede Kommune möchte einen Zentralen Ort in ihrem Verantwortungsbereich haben. Wie lässt sich dieser Spagat in der Regionalplanung meistern? Der Beitrag gibt Empfehlungen aus der Planungspraxis – und stellt den sachlichen Teilplan von Anhalt-Bitterfeld-Wittenberg vor.

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Im Gespräch mit
Gerold Janssen

Raumordnung im Untergrund
"Gesteinsformationen enden nicht an Staatsgrenzen"

Im Gespräch mit der IzR-Redaktion erklärt Gerold Janssen, warum die Raumordnung zukünftig auch für Vorhaben unter Tage immer wichtiger wird.

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Dirk Gebhardt,
Rupert Kawka

Grenzen unwirksamer machen

Raumordnerische Projekte über nationale Grenzen hinweg sind immer noch schwierig. Dennoch gibt es viele erfolgreiche Projekte, die mit Hemmnissen umgehen und auch die Angebote der europäischen Ebene nutzen.

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Gerold Janssen,
Wulf Hülsmann,
Sebastian Bartel,
Franziska Wolff

Die Umweltdimension der Raumordnung stärken
Analysen, Umsetzungsbeispiele und Handlungsansätze

Die Aufgaben und Leitvorstellungen der Raumordnung wurden unter umweltpolitischen Gesichtspunkten stetig erweitert. Eine nachhaltige räumliche Gesamtplanung hat sich als eines der zentralen Instrumente zur Durchsetzung von raum- und flächenbezogenen Umweltzielen etabliert. In bundesrelevanten Strategien finden sich zahlreiche Leitbilder, Instrumente und Handlungsansätze zur Raumentwicklung und -ordnung mit Umweltbezug.

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Im Gespräch mit
Vera Moosmayer

Raumordnung weiterentwickeln

Wie lässt sich die Raumordnung weiterentwickeln? Aus den Beiträgen in diesem Heft ergeben sich vielfältige Fragen zur Zukunft der Raumordnung in Deutschland. Im Gespräch mit der IzR-Redaktion geht Vera Moosmayer auf die wichtigsten Fragen ein.

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