Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung

Gesundheit und Krankheit aus räumlicher Perspektive

Informationen zur Raumentwicklung, Heft 1/2020

Vorschau auf das nächste Heft

Stadt und Land erfüllen vielfältige Funktionen als Lebensraum der Menschen, sowohl aus wirtschaftlicher als auch aus sozialer und ökologischer Perspektive. Auf die menschliche Gesundheit können sich die Lebensräume unterschiedlich auswirken – das zeigt besonders eindringlich die Corona-Virus-Krise. Lärm und Schadstoffe in hochverdichteten urbanen Räumen nehmen stetig zu, Grünräume weichen der Nachverdichtung. Menschen auf dem Land müssen wiederum häufig länger zur Arbeit pendeln als die in der Stadt, auch der Weg zum Hausarzt oder Krankenhaus ist weiter. Dafür sind Grünräume und Wasserflächen, die gemeinhin als "gesund" gelten, hier keine Mangelware.

Das nächste Heft beschäftigt sich mit der Frage, wie die Gesundheit unmittelbar oder mittelbar mit dem Raum zusammenhängt. Wie wirken Lärm, Luft und Hitze in der Stadt und auf dem Land? Sind Menschen in manchen Regionen und Quartieren gesünder als in anderen? Und welche Möglichkeiten bieten sich Planern zur Vorsorge und Anpassung?

Die Autorinnen und Autoren befassen sich darüber hinaus mit der räumlichen Organisation des Gesundheitssystems. Es geht um Erreichbarkeit als Qualitätsmerkmal des regionalen Versorgungsgrads, um Bedarfsplanung, um Versorgungssicherheit und um räumliche Muster. Handlungsempfehlungen und Beispiele für Planer und Kommunen runden das Heft ab.

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