Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

Veröffentlichung Kunst am Bau im internationalen Vergleich

Herausgeber: BMVBS Reihe: BMVBS-Online-Publikationen Ausgabe: 15/12 Erschienen: Juli 2012 ISSN: 1869-9324 URN: urn:nbn:de:101:1-201208037062 Preis: Kostenlos

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Aufgabe des Forschungsprojektes war es, die Praxis der Kunst am Bau des Bundes den vergleichbaren Aktivitäten öffentlicher Bauherren im europäischen Ausland gegenüberzustellen. Dabei war ein grober Überblick über die Praxis der Kunst am Bau in den öffentlichen Verwaltungen in Europa zu geben und das Engagement von fünf europäischen Ländern vertieft zu untersuchen und an konkreten Beispielen zu veranschaulichen.

In Deutschland handelt es sich bei "Kunst am Bau" um eine Selbstverpflichtung, die insbesondere der Staat als Bauherr aus einem baukulturellen Anspruch heraus eingeht. "Kunst am Bau" wird auf Bundesebene realisiert an Bauten für Institutionen mit gesamtstaatlicher Bedeutung sowie Gebäuden, die von ihrer Architektur und/oder ihrer Funktion her besonders wichtig sind oder sich an einem besonders prominenten Standort befinden.

In anderen europäischen Staaten hat "Kunst am Bau" als staatliche Bauherrenaufgabe unterschiedliche Stellenwerte. Viele europäische Länder fördern, nicht nur auf der Basis von Empfehlungen, sondern durchaus auch auf Grundlage einer gesetzlichen Regelung "Kunst am Bau" und/oder "Kunst im öffentlichen Raum". Im europäischen Vergleich zeigen sich viele grundsätzliche Übereinstimmungen bezüglich der Frage, bei welchen Baumaßnahmen (Neubauten, Umbauten, Generalsanierungen) Kunst eingesetzt und welche Bauten und Baugruppen (Verwaltungsbauten, Schulen, Verkehrsbauten, Botschaften etc.) in dieser Hinsicht gefördert werden sollen und wie mit Zuwendungsbauten oder mit öffentlich-privaten Partnerschaftsprojekten umzugehen ist.

Die vorliegende Studie "Kunst am Bau im internationalen Vergleich" gliedert sich in drei Abschnitte. Der erste, analytische Teil widmet sich der vergleichenden Darstellung der Kunst-am-Bau-Praxis des Bundes und der entsprechenden Kunst-am-Bau-Regelungen im europäischen Ausland. Der zweite, dokumentarische Teil der Studie enthält eine qualifizierte Auswahl von fünf Referenzländern mit einer für die Studienzwecke relevanten beziehungsweise aufschlussreichen Kunst-am-Bau-Praxis. Der dritte Teil dokumentiert aus diesen Beispielländern jeweils drei realisierte bauprojektbezogene Kunstwerke.

Wissenschaftliche Begleitung
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR)

Bearbeitung
Dr. Martin Seidel, Bonn

Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung, Bonn
Ute Chibidziura (ute.chibidziura@bbr.bund.de)


Inhalt

Projektbeschreibung

Teil I: Europäische Beispiele von Kunst-am-Bau-Regelungen
Einführung
Kurze Darstellung der Prozentregelung einiger Beispielländer
Tabelle zu Prozentkunst-Regelungen in Europa

Teil II: Prozentkunst-Regelungen in fünf europäischen Beispielstaaten
Frankreich
Niederlande
Norwegen
Österreich
Schweiz

Kurzfassung der Studie (deutsch)
Kurzfassung der Studie (englisch)

Teil III: Projektdokumentationen


Forschungen und Veröffentlichungen zu Kunst am Bau
Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung (BBR)
http://www.bbr.bund.de/BBR/DE/Bauprojekte/KunstAmBau/ForschungenVeroeffentlichungen/forschungenVeroeffentlichungen_node.html


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