Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung

Veröffentlichung Jugendfonds als Instrument der Stadtentwicklung

Titelseite: Jugendfonds als Instrument der Stadtentwicklung

Herausgeber: BMVBS Erschienen: Mai 2012 ISBN: 978-3-00-037514-9 URN: urn:nbn:de:101:1-201205165758

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Jugendliche gestalten Ihre Stadt. Das ist die Idee des Projekts "Jugendfonds als Instrument der Stadtentwicklung". In acht Modellstädten wurde untersucht, inwieweit die Themen die Themen Sport und Bewegung geeignet sind, um junge Menschen zu motivieren, eigene Projekte in ihrem Wohnumfeld zu gestalten. Die Ergebnisse sind hier zusammengefasst. Es zeigt sich, dass Jugendliche am liebsten mitarbeiten, wenn sie ihre Ideen und Nutzungen unmittelbar und selbstorganisiert umsetzen können. Die Möglichkeit, ein Projekt selbst zu entwerfen ist ausschlaggebend für dessen spätere Akzeptanz und Nutzung. Dank der Fondsmodelle konnten die Jugendlichen mit eigenen Finanzmitteln ihre Projekte verantwortlich realisieren und somit ihr Stadtquartier für sich aufwerten.



Wissenschaftliche Begleitung:
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR), Bonn
Stephanie Haury ( stephanie.haury@bbr.bund.de ),
Stephan Willinger ( stephan.willinger@bbr.bund.de )

Bearbeitung:
bgmr - Becker Giseke Mohren Richard, Landschaftsarchitekten
Dr. Carlo W. Becker, Sven Hübner


Inhalt

Vorwort BMVBS

Teil 1: Jugendbeteiligung durch Jugendfonds

Einführung - Mit Jugend Stadt gestalten

  • Grundprinzipien eines Jugendfonds

Jugendliche als Akteure der Stadtentwicklung

  • Junge Menschen als Experten in eigener Sache
  • Wertschätzung und Verständigung - ein wechselseitiger Prozess
  • Freiraum als "Stadtkapital"
  • Stadtentwicklung - Ein Lernfeld für Jugendliche und Erwachsene
  • Anders als geplant! Jugendliche Stadtperspektiven (Gastbeitrag von Börries von Detten und Anke Schmidt)

Stadt als Sport- und Bewegungsraum

  • Sport und Bewegung in öffentlichen Räumen
  • Kreative Nutzung und Aneignung von Freiräumen
  • Wenig ist meist schon viel - Kleine Interventionen mit großer Wirkung
  • Brachflächen und Zwischenräume als Potenzial
  • Stadt ist Lebensraum - Jugendfonds Ladebalken Erfurt (Gastbeitrag von Steffen Präger, Plattform e.V. Erfurt)

Eine jugendgerechte Planungskultur

  • Planung und Umsetzung kompakt, dynamisch und ressortübergreifend
  • Jugendliche als "Experten" ernst nehmen
  • Projekte müssen Spaß machen
  • Jugendeigene Ästhetik akzeptieren
  • Erwachsene sollten zu "Ermöglichern" werden
  • Jugendfonds als Instrument der nachhaltigen Stadtentwicklung einsetzen

Teil 2: "Werkzeugkasten Jugendfonds" - Eine Handreichung

Jugendfonds - für wen und mit wem?

  • Adressaten der Handreichung
  • Akteure im Jugendfonds

Der Werkzeugkasten Jugendfonds

  • Phase 1: Jugendfonds vorbereiten
  • Phase 2: Projektaufruf starten
  • Phase 3: Projekte auswählen
  • Phase 4: Umsetzung vorbereiten
  • Phase 5: Projekte realisieren und begleiten
  • Phase 6: Projekte verstetigen

Teil 3: Jugend bewegt Stadt - Erfahrungen aus den Modellstädten

Mit Jugendfonds Stadt bewegen

  • Vom stadträumlichen Handlungskonzept zu konkreten Jugendprojekten
  • Jugendfonds Hannover: Linie 100/200. Platz für eure Ideen

Stadträume flexibel und vielfältig nutzen

  • Freiräume nutzbar machen: Mädchenfußball mobil (Berlin-Wedding)
  • Mit mobilen "Funboxen" und "Manual Pads" Plätze erobern (Hannover)
  • Die ganze Stadt bespielen: Crossboccia (Kaiserslautern)
  • Minigolf mobil statt fest installiert (Ostfildern)

Kreativ gestaltete Stadträume

  • Unser Platz: Vom trostlosen Unterstand zum hippen Jugendtreff (Nürnberg)
  • Temporäre Lösungen: Ein Chillort neben der Schule (Hannover)
  • Nutzungszeiten ausweiten: Licht für den Bolzplatz im Kiez (Hannover)
  • Verantwortung übernehmen: Mehrzweckplatz statt öde Freifläche am Jugendtreff (Schleswig)

Potenziale von Brachen nutzen

  • Brachflächen aneignen: Skater Bowl im Gewerbegebiet (Ostfildern)
  • Frisbee-Golf-Parcours am Nordbahnhof (Nürnberg)

Trendsportarten erproben

  • Grünflächen und Plätze erobern: Slackline-Mobil (Nürnberg)
  • Ein Trainingsparcours als Jugendtreff (Hannover)
  • Erfahrungen mit Parkour: Paul Mateo, Monkey Movements
  • Jugendliche bauen für ihren Parkoursport (Nürnberg)

Bündnisse für Jugendprojekte

  • Werben für Jugendprojekte: Jugend-Event-Club Erlensee
  • Jugend ergreift Initiative: Justina Skiba, Sprecherin der Jugendversammlung TSG Erlensee
  • Vereine als Partner und Kümmerer: Interview mit Marcel Clement, Mitinitiator des Dirtbike-Parks Erlensee
  • Jugendliche gründen einen Verein: Dirtbike-Anlage Dillingen

Bildnachweis


Die Broschüre ist das Ergebnis des ExWoSt-Forschungsprojekts "Jugendliche im Stadtquartier".
>> weitere Informationen

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