Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung

Veröffentlichung Historische Stadtkerne – integriert denken und handeln

Dokumentation des Bundeswettbewerbs zum Programm Städtebaulicher Denkmalschutz

Titelseite: Historische Stadtkerne - integriert denken und handeln

Herausgeber: BMVBS Reihe: BMVBS-Sonderveröffentlichung Erschienen: 2014 URN: urn:nbn:de:101:1-2014013120212

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Integriertes Denken, vorausschauendes Planen und abgestimmtes Handeln sind die Schlüssel, um gerade in den Stadtquartieren mit baukulturell besonders anspruchsvoller Substanz die anstehenden Transformationsprozesse zu bewältigen. Vielfältige Wandlungsprozesse - der demografische oder der wirtschaftsstrukturelle Wandel - stehen seit längerem auf der Agenda der Stadtentwicklung und müssen nun zusätzlich mit der energetischen Stadtsanierung verbunden werden. Viele Kommunen können bereits auf langjährige Erfahrungen zurückgreifen. Doch gerade bei der Bewältigung von Klimawandel und Energiewende liegt die Gefahr einseitiger Betrachtungen nahe. Energetische Erneuerung einerseits und Baukultur andererseits müssen daher feste Bestandteile integrierten Planens und Handelns sein, auf keine dieser beiden Dimensionen kann verzichtet werden.

Der Bund und die Länder fordern integriertes Planen - als Voraussetzung der Städtebauförderung - und fördern es in diesem Rahmen. Der vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung gemeinsam mit den Ländern, den kommunalen Spitzenverbänden und der Vereinigung der Landesdenkmalpfleger ausgelobte Wettbewerb "Historische Stadtkerne - integriert denken und handeln" hat am Beginn eines längerfristigen Prozesses der weiteren Stadttransformation einen Impuls zur Auseinandersetzung mit den höchst aktuellen Fragen der Energieeinsparung und des Klimaschutzes im Verhältnis zu Stadtbild- und Denkmalpflege gesetzt. Es war eine fordernde Aufgabe, der sich bundesweit 76 Kommunen gestellt haben.

Die Wettbewerbsergebnisse zeigen erste Ideen und fortgeschrittene innovative Konzepte der Kommunen. Insgesamt 11 davon wurden von der Jury durch Auszeichnungen gewürdigt, 13 Anerkennungen wurden ausgesprochen. Die prämierten Beiträge wurden auf dem 21. Kongress Städtebaulicher Denkmalschutz durch Bundesminister Dr. Peter Ramsauer ausgezeichnet; sie wurden in einer Ausstellung vorgestellt und in das Konferenzprogramm aufgenommen.

Mit dieser Broschüre liegt nun ein Ergebnisbericht des Wettbewerbs vor. Hier wird ersichtlich, dass es gerade in historischen Beständen lohnend ist, Maßnahmen in einem komplexen städtebaulichen Zusammenhang zu entwickeln. Für den Klimaschutz, die Ressourceneinsparung und die energetische Sanierung muss in Zukunft viel stärker als bisher die städtebaulichen Potenziale im Quartier genutzt werden. Hier soll energetisch, ökonomisch und baukulturell sichtbar werden, dass das Ganze mehr als die Summe seiner Teile ist. Die Ergebnisse dieses Verfahrens stellen das eindrucksvoll unter Beweis.

Wissenschaftliche Begleitung:
Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), Berlin
Dr. Marta Doehler-Behzadi
Anke Michaelis-Winter

Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR), Bonn
Ricarda Ruland ( ricarda.ruland@bbr.bund.de )

Bearbeitung:
orange edge, urban research and marketing GbR, Hamburg
Dr. Stefanie Bremer, Henrik Sander, Maren Derneden


Inhalt

  • Vorwort
  • Anlass, Inhalt, Ziel des Wettbewerbs
  • Verfahren
  • Ergebnis und Preisverleihung
  • Auszeichnungen
  • Anerkennungen
  • Übrige Beiträge

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