Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung

Veröffentlichung Verfügungsfonds in der Städtebauförderung

Titelseite: Verfügungsfonds in der Städtebauförderung

Herausgeber: BMVBS Reihe: Einzelpublikation Erschienen: April 2013 URN: urn:nbn:de:101:1-201305154141

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Verfügungsfonds sind aus der Städtebauförderung (teil)finanzierte Budgets, die in einem Maßnahmengebiet bereitgestellt werden. Hierdurch sollen die Akteure vor Ort (Bewohnerschaft, Gewerbetreibende, Vereine etc.) die Möglichkeit erhalten, eigene, eher kleinere Projekte aus unterschiedlichen Handlungsfeldern zu entwickeln und privates Kapital für die Durchführung zu akquirieren.

Basierend auf einer umfassenden Darstellung und Bewertung von Verfügungsfonds werden Handlungsempfehlungen für ihre Weiterentwicklung aufgezeigt. Empirisch stützt sich die Studie auf Experteninterviews mit Ländervertretern und anderen Fachleuten (z.B. Transferstellen der Städtebauförderungsprogramme), auf schriftlichen Befragungen der Programmkommunen aus den Städtebauförderprogrammen "Die Soziale Stadt - Investitionen im Quartier" und "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren" und auf zehn bundesweiten Fallstudien aus unterschiedlichen Programmgebieten.

Wissenschaftliche Begleitung:
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR), Bonn
Michael Zarth ( michael.zarth@bbr.bund.de )

Bearbeitung:
Quaestio Forschung und Beratung, Bonn
Bernhard Faller, Nora Wilmsmeier
Urbanizers Büro für städtische Konzepte, Berlin
Marie Neumüllers, Lutz Wüllner, Kai Steffen, Paula Quentin


Inhalt

Vorwort / Kurzfassung / Summary

  1. Einleitung
    1.1 Untersuchungsgegenstand Verfügungsfonds
    1.2 Stand der Forschung zum Einsatz von Verfügungsfonds
    1.3 Forschungsfragen und Aufbau der Studie
  2. Erfahrungen mit der Umsetzung von Verfügungsfonds
    2.1 Stadtentwicklungstheoretischer Hintergrund.
    2.2 Verfügungsfonds als Instrument der Städtebauförderung
    2.3 Umsetzung in den Bundesländern
    2.4 Verfügungsfonds außerhalb der Städtebauförderung
    2.5 Internationale Beispiele
  3. Fallbeispiele für Verfügungsfonds auf kommunaler Ebene
    3.1 Rostock Schmarl: Verständliches Verfahren und niedrige Hürden
    3.2 Finsterwalde Innenstadt: Gezielte Mobilisierung privatwirtschaftlichen Engagements
    3.3 Mainz Neustadt: Unterstützung bestehender Initiativen
    3.4 Dortmund Rheinische Straße: Einbindung von Bewohnern in das Gremium durch Zufallsauswahl
    3.5 Leipziger Osten: Enge Anbindung an die Zivilgesellschaft und kommunales Budget
    3.6 Bergheim Süd-West: Breite Bewohneraktivierung und Verstetigung von Projekten
    3.7 Hanau: Einbettung des Verfügungsfonds in ein City-Konjunktur-Programm
    3.8 Mannheim Rainweidenstraße/Neckarstadt-West: Verfügungsfonds durch private Initiative
    3.9 Das Berliner Modell: Anspruchsvolles Verfahren zur Übung lokaler Demokratie in Berlin-Spandau
    3.10 Das Bayerische Modell: Koordiniertes Handeln privater und öffentlicher Akteure in Marktoberdorf
  4. Querschnittsanalyse der Befragungen und Fallstudien
    4.1 Ausgestaltung und Funktionsweise der Verfügungsfonds
    4.2 Wirkungen von Verfügungsfonds
    4.3 Probleme der Umsetzung
  5. Empfehlungen für die Bund-Länder-Ebene
    5.1 Engagementförderung als Bestandteil der Städtebauförderung
    5.2 Von der Partizipation zur Aktivierung
    5.3 Kofinanzierung von Verfügungsfonds
    5.4 Verstetigung von Verfügungsfonds
  6. Empfehlungen für die Umsetzung vor Ort
    6.1 Arbeit der Geschäftsstelle
    6.2 Gremienzusammensetzung und -arbeit
    6.3 Fondsgrößen
    6.4 Kofinanzierung
    6.5 Richtlinien und Verfahren.
    6.6 Projekte und Maßnahmen
    6.7 Öffentlichkeitsarbeit
    6.8 Management und Verwaltungsaufwand
    6.9 Verstetigung
  7. Fazit

Literaturverzeichnis
Gesprächspartner/-innen


Die Broschüre ist ein Ergebnis des Forschungsprojekts "Verfügungsfonds im Rahmen der Städtebauförderung".
>> weitere Informationen

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