Als "Zwischennutzungen" werden neue Formen der Gestaltung und Nutzung auf brachgefallenen Flächen bezeichnet, die ohne Wechsel des Eigentümers und Änderung des Planungsrechts Optionen für eine künftige Bebauung offen lassen und bis dahin für mehr oder weniger lange Zeit einen städtebaulichen Missstand dämpfen bzw. neue Qualitäten bewirken. Das Spektrum von Zwischennutzungen reicht von der durch Anwohner gärtnerisch genutzten Baulücke im Mietshausquatier über die Schließung einer Raumkante im mittelalterlichen Stadtkern durch eine Kunstinstallation bis zum Sonnenblumenfeld auf einer Abrissfläche in der Großsiedlung.
Kontakt: Dr. Manfred Fuhrich
Inhalt
- Vorwort, Anliegen des Forschungsvorhabens, Projektübersicht
- Darstellung Einzelprojekte: Innerstädtische Wohngebiete
- Darstellung Einzelprojekte: Randstädtische Wohngebiete
- Darstellung Einzelprojekte: Altstadtwohngebiete/Gewerbestandorte
- Darstellung Einzelprojekte: Ausländische Beispiele
- Beitrag: Zwischennutzung als neues urbanes Experimentierfeld
- Beitrag: Renaturierung - Neue dauerhafte Freiflächen im Stadtumbau
- Zusammenfassung deutsch/englisch
Weitere Informationen
Aufbau Ost: Zwischennutzung und neue Freiflächen