Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung

Veröffentlichung Vorsorgendes Risikomanagement in der Regionalplanung

Handlungshilfe für die Regionalplanung

Titelseite: Künftige Wohnungsleerstände in Deutschland

Herausgeber: BBSR Erschienen: September 2020 ISBN: 978-3-87994-268-8 URN: urn:nbn:de:101:1-2020102208365330548445 Preis: Kostenlos

PDF

8MB Datei ist barrierefrei/ barrierearm

Gedruckte Ausgabe

Kostenlos

Die Veröffentlichung zeigt auf, wie mit raumplanerischen Strategien und raumordnerischen Festlegungen die Planungspraxis einen Beitrag zur räumlichen Risikovorsorge leisten kann. Grundlage sind die Erkenntnisse einer MORO-Studie, die den bestehenden Risikomanagementansatz der Region Köln mit den Modellregionen Stuttgart und dem Planungsraum I in Schleswig-Holstein weiterentwickelt hat. Die Veröffentlichung thematisiert ein breites Spektrum an Gefahren und Risiken und legt Wert auf Übertragbarkeit der Erkenntnisse.

Nicht nur extreme Wetterereignisse wie Hochwasser, Starkregen oder Stürme nehmen in ihrer Intensität und Häufigkeit, aber auch in ihrem Schadensausmaß zu. Wir sind als Gesellschaft gezwungen, uns intensiver als in der Vergangenheit mit den Auswirkungen solcher Ereignisse auseinanderzusetzen und mögliche Risiken bereits vorausschauend in den Blick zu nehmen. Dabei müssen wir uns mit folgenden Fragen befassen: Was sind raumbedeutsame Risiken? Wie lassen sich Risiken analysieren und bewerten? Welche Rolle übernimmt die Raumordnung im Kontext der Risikovorsorge?
Hierzu liegen bereits wichtige Erkenntnisse und Ansätze vor, allerdings haben diese bis heute kaum Eingang in die Planungspraxis gefunden. Im Rahmen des MORO konnte ein strategisch-institutioneller Rahmen zur räumlichen Risikovorsorge in der Regionalplanung abgesteckt werden. Dazu wurde gemeinsam mit Trägern der Regionalplanung ein Ansatz für ein integriertes Risikomanagement entwickelt, der bei der Fortschreibung und Neuaufstellung von Regionalplänen Anwendung finden soll. Es wurde jedoch auch offenkundig, dass noch erheblicher Forschungsbedarf besteht, um die räumliche Risikovorsorge für die Planungspraxis aus normativer, methodischer wie planungsrechtlicher Sicht zugänglich zu machen.


Wissenschaftliche Begleitung
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
Referat I5 - Digitale Stadt, Risikovorsorge und Verkehr
Thomas Pütz ( thomas.puetz@bbr.bund.de )

Begleitung im Bundesministerium
Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI)
Referat H III 1 – Grundsatz; Raumordnung
Jens-Uwe Staats, jens.staats@bmi.bund.de

Auftragnehmer
empirica ag

agl Hartz • Saad • Wendl
Landschafts-, Stadt- und Raumplanung
Andrea Hartz, Sascha Saad, Stephanie Bächle
In Kooperation mit:
plan + risk consult – Prof. Dr. Greiving & Partner
Ingenieurgesellschaft für Raumplanung und Umweltforschung
Mark Fleischhauer, Prof. Dr. Stefan Greiving,
Christina Gollmann, Madeleine Kirstein, Bich-Hien Nguyen


Inhalt

Vorwort

Zusammenfassung

  1. Risikovorsorge in der räumlichen Planung
  2. Ein Risikoansatz für die Raumplanung
  3. Ermittlung raumbedeutsamer Risiken
  4. Multigefahren, Multirisiken und Kaskadeneffekte
  5. Ansätze und Strategien der Risikovorsorge in der Raumplanung
  6. Umgang mit spezifischen Nutzungen
  7. Die formellen Instrumente der Raumordnung
  8. Integriertes Risikomanagement
  9. Ausblick

Literatur

Zugehörige Projekte

Diese Seite

Auch interessant

Sprechen wir über Risiko?! Ausgabe 4/2019 |

Handbuch zur Ausgestaltung der Hochwasservorsorge in der Raumordnung
MORO Regionalentwicklung und Hochwasserschutz in Flussgebieten Ausgabe Heft 10 |

Zwischen Wissenschaft und Praxis Planung auf dem Prüfstand Ausgabe 2/2020 |

Regionale Landschaftsgestaltung Ausgabe 18/1, 18/2 |

Nachhaltige Weiterentwicklung von Gewerbegebieten Ergebnisbericht zum ExWoSt-Forschungsfeld

Globale urbane Transformation Einbindung von New Urban Agenda, SDGs und Pariser Klimaschutzabkommen in die kommunale und nationale Stadtentwicklung in Deutschland Ausgabe 04/2020 |

Vergessene Stadträume – Weiterentwicklung von Gewerbegebieten im Bestand Dokumentation der ExWoSt-Fachkonferenz am 20. und 21. Mai 2019 in Berlin Ausgabe 02/2020 |

Blätterfunktion

Hinweis zur Verwendung von Cookies

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen zum Datenschutz erhalten Sie über den folgenden Link: Datenschutz

OK