Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung

Veröffentlichung Neues Europäisches Bauhaus

Positionen zum Beginn des Dialogs in Deutschland

Titelseite Neues Europäisches Bauhaus

Herausgeber: BMI/BBSR Reihe: Einzelpublikation Erschienen: Juni 2021 URN: urn:nbn:de:101:1-2021081107571574593491

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Unter dem Titel „Neues Europäisches Bauhaus“ (NEB) wurde im September 2020 von der EU-Kommission (KOM) durch Kommissionspräsidentin von der Leyen ein ambitionierter und weitreichender Prozess eingeleitet, der einen Beitrag zur Umsetzung der Renovierungswelle, der Zielstellung des europäischen Green Deals, leisten soll. Als zentrale Aspekte des Neuen Europäischen Bauhauses werden Nachhaltigkeit, Ästhetik und Inklusivität adressiert. So präsentiert sich die Initiative als ökologisches, wirtschaftliches und zugleich kulturelles Projekt und versteht sich als Kreativitätsinitiative, mit der die Grenzen zwischen Wissenschaft und Technologie, Kunst, Kultur und sozialer Inklusion überwunden und mithilfe von interdisziplinärem Handeln neue Lösungen für Alltagsprobleme erarbeitet werden sollen.

Vor dem Hintergrund der aktuell laufenden Findungsphase zum NEB fand auf Einladung des BMI – federführend innerhalb der Bundesregierung, in Zusammenarbeit mit AA, BKM, BMBF, BMEL, BMU und BMWi – am 6. Mai 2021 ein erstes nationales Dialoggespräch als Auftakt zu einem innovativen und partizipativen Prozess in Deutschland statt. Dies geschah auf Betreiben der Bundesregierung, um sich mit den nationalen Partnern (Dachverbänden, Stiftungen, wissenschaftlichen Einrichtungen, interessierten Kreisen etc.) zu den Zielen der Initiative zu verständigen. Darüber hinaus soll der EU-Kommission das Verständnis der beteiligten Kreise übermittelt und damit zur Schärfung der Inhalte – nicht zuletzt hinsichtlich beabsichtigter Pilotprojekte im Rahmen der NEB-Initiative – beigetragen werden.

Redaktion:
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR), Bonn
Dr. Robert Kaltenbrunner, Helga Kühnhenrich, Lars-Christian Uhlig,
Andreas Rietz, Verena Kluth

Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat (BMI)
Lothar Fehn Krestas, André Hempel, Alrun Porkert,
Stephan Mayer, Jan Schultheiß

ARGE Kommunikation
Eva Herrmann

Inhalt

Worum geht es?
Erste Erkenntnisse
Neun Handlungsfelder

  1. Umbau als Leitbild
  2. Qualität vor Quantität
  3. Quartier als Bezugsgröße
  4. Von der Energie-zur Ressourcenwende
  5. Neue Systematik der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung
  6. Neujustierung der Regeln
  7. Interdisziplinarität und Ko-Kreation
  8. Diskurs, Experiment und Vermittlung
  9. Kulturelles Wissen aus Gegenwart und Vergangenheit nutzen

Ausblick

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